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Kirchturm wird saniert

Neues Outfit für den Kirchturm von St. Barbara in Ickern

Ickern Schäden im Mauerwerk machten dem frei stehenden Kirchturm der St.-Barbara-Kirche in Ickern zu schaffen. Damit ist seit Montag Schluss. Nach gut acht Jahren Planung hat die Sanierung begonnen. Mit Staubproblemen.

Neues Outfit für den Kirchturm von St. Barbara in Ickern

Unter dem grünen Staubfangnetz verbirgt sich der Turm von St. Barbara Ickern, der gerade saniert wird. Bei der Sanierung hat sich ein massives Staubproblem ergeben, das am Samstag nun durch eine Plastikfolie rund um den Turm gelöst werden soll. Foto: Tobias Weckenbrock

Die Fugen werden ausgefräst, erneuert und der Turm bekommt – quasi als Geschenk zum 60. Geburtstag im nächsten Jahr – einen neuen Anstrich. Kostenpunkt: über 100.000 Euro. Getragen zu 40 Prozent von der Gemeinde und zu 60 Prozent vom Bistum. „Den Plan und das Geld da was zu machen gab es in der Gemeinde schon lange“, sagte Wolfgang Bergins, Geschäftsführender Kirchenvorstand der Pfarrei Corpus Christi am Mittwoch auf Nachfrage.

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Die weitere Planung zusammen mit dem Bistum hätte sich dann aber hingezogen. „Wie das eben so ist, wenn große Bauprojekte anstehen.“ Viele Gemeindemitglieder hätten gefürchtet, die Kirche könnte aufgegeben werden, ein aktuelles Thema für viele Gemeinden. „Pastor Szarata hat sich beim Bistum immer wieder für die Gemeinde stark gemacht“, so Bergins. Das Bistum vertrete darüber hinaus die Ansicht, dass solange, wie Menschen noch in die Kirche kommen, diese auch erhalten bleiben solle. Zumindest für die nächsten 15 Jahre scheint eine Schließung der Kirche St. Barabara also nicht geplant zu sein. So lange sollen die neuen Fugen der Witterung nämlich mindestens trotzen, sagt der zuständige Architekt Jörn Leder. Unter anderem hat er auch die Sanierung des Kirchendachs von St. Lambertus geplant.

Staubentwicklung verärgert die Anwohner

Ganz glücklich sind zur Zeit aber nicht alle über die Arbeiten am Kirchturm. Denn das Ausfräsen der Fugen verursacht sehr viel Staub. „Seit Montag sind alle Häuser und die Straßen weiß“, sagt Elke Kunow, die sich in der Redaktion gemeldet hat. Nach dem Start der Bauarbeiten habe man am Dienstag zwar ein grünes Netz um die Gerüste gespannt, geholfen habe das aber nicht. Auch kritisiert Kunow, dass die Anwohner im Vorfeld keine Informationen erhalten hätten. „Das ist richtig, wir haben keine Informationsveranstaltung gehalten, weil die Planungen sich so lange gezogen haben“, sagt Bergins. Das sei nicht mehr zu ändern.

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Dem staubigen Ungemach für die Nachbarschaft wird jetzt allerdings ein Ende gesetzt. „Die Problematik haben wir schon am Montag erkannt, das grüne Staubfangnetz haben wir dann Dienstag anbringen lassen“, sagt Jörn Leder. Leider sei der Staub so fein, dass das nicht viel genützt habe. Das trockene Wetter der vergangenen Tage in Kombination mit Wind habe das übrige dazugetan. „Deswegen haben wir als Kirchenvorstand am Mittwoch die Arbeiten gestoppt. Wir sind es den Anwohnern schuldig, die Arbeiten vernünftig machen zu lassen“, sagt Bergins. Am Samstag soll das Gerüst um den Kirchturm nun mit einer Plastikfolie dicht verschlossen werden. Erst danach werden die Arbeiten forstgesetzt. „Dann sollte der Staub kein Problem mehr sein“, so Leder.

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