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Schließung Ende Oktober

Notunterkunft in Habinghorst steht bereits leer

HABINGHORST Platz für bis zu 1000 Flüchtlinge – doch so viele waren nie gleichzeitig in der Notunterkunft in Habinghorst untergebracht. Wie viele andere Unterkünfte wird sie geschlossen, als Termin war in Habinghorst Ende Oktober angepeilt. Doch leer ist sie bereits: Vergangenen Mittwoch sind die letzten Bewohner ausgezogen.

Notunterkunft in Habinghorst steht bereits leer

In der Zeltstadt in Habinghorst leben viele Flüchtlinge unterschiedlicher Nationalitäten zusammen.

Mit dem Ende dieses Monats wird der Betrieb eingestellt, meldet die Bezirksregierung. „Wir haben seitens des Deutschen Roten Kreuzes einen Vertrag mit der Bezirksregierung bis zum 31. Dezember – und den werden wir auch erfüllen“, sagte Einrichtungsleiter Horst Kreienkamp auf Anfrage.

Zurzeit seien die Mitarbeiter der Einrichtung – „jenseits der 75 Mitarbeiter“, wie Kreienkamp sagt – damit beschäftigt, aufzuräumen. „Wir machen dafür auch eine genaue Bestandsaufnahme“, sagte er. „Wir müssen ‚entmüllen‘“, so Kreienkamp.

Gesamtkosten wohl im zweistelligen Millionenbereich

Die Bezirksregierung in Münster, die für die Einrichtung zuständig ist, teilte auf Anfrage mit, dass Ausstattungs- und Einrichtungsgegenstände, die noch nicht „abgewohnt“ seien, „im Kreislauf verbleiben“. Über die Gesamtkosten konnte die Bezirksregierung noch nichts sagen – man sei ja noch im laufenden Geschäftsjahr.

HABINGHORST Viele Notunterkünfte für Flüchtlinge stehen derzeit leer. Auch in der Großnotunterkunft an der B235 im Castrop-Rauxeler Stadtteil Habinghorst wohnt seit dem 5. Februar niemand mehr. Doch das soll sich noch in dieser Woche ändern.mehr...

Es ist aber davon auszugehen, dass inklusive aller Baukosten, Grundstücks-Mietkosten beim Eigentümer Eon, Gehälter für die Mitarbeiter (Medizinisches, Sicherheit, Sozialbetreuung) und Dienstleisterverträge (Reinigung, Verpflegung) ein vielleicht sogar geringer zweistelliger Millionenbetrag unter dem Strich steht.

Im Herbst 2015, als die Zahl der neu ankommenden Asylsuchenden am größten war, wurde die Notunterkunft errichtet und Ende Januar 2016 bezogen. Nach neun Monaten ist nun schon ihr Ende gekommen.

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CASTROP-RAUXEL Eine große Notunterkunft für Flüchtlinge kommt nach Castrop-Rauxel. Allerdings nicht nach Schwerin, sondern nach Habinghorst - auf die Fläche des ehemaligen Kraftwerks zwischen B235 und Klöcknerstraße. Bürgermeister Rajko Kravanja wendete sich in einer Video-Botschaft direkt an die Castrop-Rauxeler.mehr...

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