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Nutzungsgebühren - Das sagen die Vertreter der Vereine

7,50 Euro pro Stunde für eine Turnhalle, 10 Euro für einen Sportplatz, noch mehr für eine Schwimmhalle - so hoch sollen bald die Nutzungsgebühren liegen. Die Sportvereine sollen an die Stadt Castrop-Rauxel zahlen und sind im Vorfeld wenig begeistert. Hier einige Stimmen zum Thema.

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Stadtsportverbands-Vorsitzender Ulrich Romahn (stehend, 2. v.l., im Kreise des Vorstands): "Der Sport hat schon viele Beiträge geleistet, die alle verpufft sind, und jetzt wird ebenso vieles verpuffen. Aber es gibt Vereine, denen greift man in die Tasche, dann sind die kaputt." Weder die Stadtverwaltung noch die Parteien hätten in den vergangenen zwei Jahren den SSV mit in die Überlegungen eingebunden.
Stadtsportverbands-Vorsitzender Ulrich Romahn (stehend, 2. v.l., im Kreise des Vorstands): "Der Sport hat schon viele Beiträge geleistet, die alle verpufft sind, und jetzt wird ebenso vieles verpuffen. Aber es gibt Vereine, denen greift man in die Tasche, dann sind die kaputt." Weder die Stadtverwaltung noch die Parteien hätten in den vergangenen zwei Jahren den SSV mit in die Überlegungen eingebunden.

Foto: ATH

Elmar Bök, Vorsitzender der Fußballer des SV Wacker Obercastrop: "Die Nutzungsgebühren gehen gar nicht. Unser Verein müsste die Mitgliedsbeiträge um drei bis vier Euro erhöhen."
Elmar Bök, Vorsitzender der Fußballer des SV Wacker Obercastrop: "Die Nutzungsgebühren gehen gar nicht. Unser Verein müsste die Mitgliedsbeiträge um drei bis vier Euro erhöhen."

Rolf Pauly, 2. Vorsitzender der Tischtennis-Spieler des Post SV Castrop-Rauxel: "Herr Bürgermeister Beisenherz, Sie werden Ihr Ziel kaum erreichen. Eine Nutzungsgebühr von 5000 Euro entspräche unserem Jahresetat." Die Folge: Der Verein müsste sich auflösen oder weniger Hallenzeiten nutzen. "In beiden Fällen kommt es nicht zu den anvisierten Einnahmesteigerungen für die Stadt."
Rolf Pauly, 2. Vorsitzender der Tischtennis-Spieler des Post SV Castrop-Rauxel: "Herr Bürgermeister Beisenherz, Sie werden Ihr Ziel kaum erreichen. Eine Nutzungsgebühr von 5000 Euro entspräche unserem Jahresetat." Die Folge: Der Verein müsste sich auflösen oder weniger Hallenzeiten nutzen. "In beiden Fällen kommt es nicht zu den anvisierten Einnahmesteigerungen für die Stadt."

Foto: Volker Engel

Christoph Sommer, Vorsitzender des Castroper TV: "Wir haben schon unseren Jahresbeitrag von 72 Euro um 6 Euro angehoben, aber so kann das nicht gehen."
Christoph Sommer, Vorsitzender des Castroper TV: "Wir haben schon unseren Jahresbeitrag von 72 Euro um 6 Euro angehoben, aber so kann das nicht gehen."

Foto: Martin Goldhahn

Hans Farin von der Handball-Abteilung des TuS Ickern: "Wir müsten den Monatsbeitrag um 2 Euro anheben. Das ist für die finanziell schwächeren Mitglieder nicht zu leisten."
Hans Farin von der Handball-Abteilung des TuS Ickern: "Wir müsten den Monatsbeitrag um 2 Euro anheben. Das ist für die finanziell schwächeren Mitglieder nicht zu leisten."

Foto: TuS Ickern

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Wie viel die Schwimmvereine zahlen müssen, ist noch unklar. Elke Hube, Geschäftsführerin des SC Hellas, rechnet aber mit 14.000 Euro jährlich, die ihr Verein zahlen müsse - "wenn ich davon ausgehe, dass wir ebenso 30 Euro pro Stunde zahlen müssen wie schon jetzt für jeden Wettkampf."
Wie viel die Schwimmvereine zahlen müssen, ist noch unklar. Elke Hube, Geschäftsführerin des SC Hellas, rechnet aber mit 14.000 Euro jährlich, die ihr Verein zahlen müsse - "wenn ich davon ausgehe, dass wir ebenso 30 Euro pro Stunde zahlen müssen wie schon jetzt für jeden Wettkampf."

Foto: Volker Engel

Michael Eckhardt, Sportdezernent der Stadt Castrop-Rauxel: "Die Gebühren sind abhängig von der Nutzung. Sie müssen also gezahlt werden - gleich ob beim Training oder bei Meisterschaftsspielen. Es sind erst einmal um Zieldaten über den groben Daumen."
Michael Eckhardt, Sportdezernent der Stadt Castrop-Rauxel: "Die Gebühren sind abhängig von der Nutzung. Sie müssen also gezahlt werden - gleich ob beim Training oder bei Meisterschaftsspielen. Es sind erst einmal um Zieldaten über den groben Daumen."

Foto: Martin Goldhahn

Stadtsportverbands-Vorsitzender Ulrich Romahn (stehend, 2. v.l., im Kreise des Vorstands): "Der Sport hat schon viele Beiträge geleistet, die alle verpufft sind, und jetzt wird ebenso vieles verpuffen. Aber es gibt Vereine, denen greift man in die Tasche, dann sind die kaputt." Weder die Stadtverwaltung noch die Parteien hätten in den vergangenen zwei Jahren den SSV mit in die Überlegungen eingebunden.
Elmar Bök, Vorsitzender der Fußballer des SV Wacker Obercastrop: "Die Nutzungsgebühren gehen gar nicht. Unser Verein müsste die Mitgliedsbeiträge um drei bis vier Euro erhöhen."
Rolf Pauly, 2. Vorsitzender der Tischtennis-Spieler des Post SV Castrop-Rauxel: "Herr Bürgermeister Beisenherz, Sie werden Ihr Ziel kaum erreichen. Eine Nutzungsgebühr von 5000 Euro entspräche unserem Jahresetat." Die Folge: Der Verein müsste sich auflösen oder weniger Hallenzeiten nutzen. "In beiden Fällen kommt es nicht zu den anvisierten Einnahmesteigerungen für die Stadt."
Christoph Sommer, Vorsitzender des Castroper TV: "Wir haben schon unseren Jahresbeitrag von 72 Euro um 6 Euro angehoben, aber so kann das nicht gehen."
Hans Farin von der Handball-Abteilung des TuS Ickern: "Wir müsten den Monatsbeitrag um 2 Euro anheben. Das ist für die finanziell schwächeren Mitglieder nicht zu leisten."
Wie viel die Schwimmvereine zahlen müssen, ist noch unklar. Elke Hube, Geschäftsführerin des SC Hellas, rechnet aber mit 14.000 Euro jährlich, die ihr Verein zahlen müsse - "wenn ich davon ausgehe, dass wir ebenso 30 Euro pro Stunde zahlen müssen wie schon jetzt für jeden Wettkampf."
Michael Eckhardt, Sportdezernent der Stadt Castrop-Rauxel: "Die Gebühren sind abhängig von der Nutzung. Sie müssen also gezahlt werden - gleich ob beim Training oder bei Meisterschaftsspielen. Es sind erst einmal um Zieldaten über den groben Daumen."