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Pavillon kein guter Platz für Sammlungsstücke

ICKERN Unverständnis beim Verein Kultur und Heimat: Objekte der heimatkundlichen Sammlung, die in den letzten Monaten durch das Kolping-Bildungszentrum behutsam restauriert worden sind, landen wieder im Pavillon der Fridtjof-Nansen-Realschule.

Pavillon kein guter Platz für Sammlungsstücke

Noch führt die umfangreiche heimatkundliche Sammlung ein Schattendasein. Auch die bereits restaurierten Dinge sind eingelagert.

Schlimmer noch: Andere Sammlungsstücke aus dem ehemaligen Lager an der Herner Straße werden einfach drauf gepackt. „Und wenn der Pavillon abgerissen wird, landen die Sachen schon wieder anderswo“, befürchtet nicht nur Iannis Papadopoulos.

Sie hätten gern freien Zugang zu den Gegenständen, die sie dann aufgearbeitet ausstellen möchten. Dass das nicht so einfach ist, machte Daniel Molloisch klar. Der Pavillon sei ein städtisches Gebäude, die Schlüsselgewalt liege bei der Stadt. Mit dem Schlüssel laste auch eine Verantwortung auf dem Inhaber: die Verantwortung für die Vollständigkeit der Sammlung. Diese wird derzeit von einem Fachmann über einen Werkvertrag erfasst. Der Bereich Bergbau ist bereits fertig, weitere folgen. So könnten die bergbaugeschichtlichen Dinge auch die ersten sein, die öffentlich präsentiert werden. „Wir machen das für die Menschen in der Stadt. Es geht doch um ihre Geschichte, deshalb müssen wir es schaffen, die Sachen zu zeigen“, fasste Klaus-Michael Lehmann zusammen. Molloischs Visionen gehen gar in Richtung Stadtgeschichtliches Museum: „Und dabei spielt der Verein eine wichtige Rolle“, betonte er.

Doch soweit ist es noch nicht. Zunächst will sich der Verein einen Überblick über die eingelagerte Sammlung verschaffen, gemeinsam mit dem zuständigen Dezernat der Stadt. Und vielleicht ergibt sich dabei auch eine erste Möglichkeit, die aufgemöbelten Erinnerungsstücke der Stadtgeschichte der Öffentlichkeit vorzustellen. Daniel Molloisch könnte sich eine kleine Ausstellung im Foyer des Rathauses gut vorstellen.

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