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In Castrop-Rauxel

Polizei sucht 78-Jährigen im Schlafanzug

CASTROP Auch mit einem Hubschrauber hat die Polizei Dienstagabend und am Mittwochnachmittag in Castrop-Rauxel nach einem vermissten Mann gesucht. Am Mittwoch ging man weiter der Frage nach: Wo steckt der 78-Jährige? Wichtiger Hinweis: Der Mann trug einen Schlafanzug.

Die Vermisstenmeldung ging nach Angaben der Polizei am Dienstagnachmittag ein. Der Gesuchte wurde womöglich am Morgen zuletzt gesehen. Sofort setzte die Kreispolizeibehörde ihre Streifenwagen vor allem im Ortsteil Castrop und rundherum in Bewegung und suchte mit einem Polizeihubschrauber über dem Stadtgebiet. Bis Mittwochnachmittag war die Suche noch ohne Erfolg. 

Der Mann, der vermisst wird, ist etwa 1,75 Meter groß, hat eine durchschnittliche Figur, zerzaustes graues Haar und soll laut Vermisstenmeldung nur einen Schlafanzug tragen.

Hubschrauber flog etwa um Mitternacht

„Die Ehefrau hat sich gemeldet, dass der 78-jährige Mann von zu Hause weg ist“, sagte Sprecher Michael Franz auf Nachfrage. Es sei nicht klar, ob er sich möglicherweise „etwas antun könnte“, meinte er. 

Der Hubschrauber sei in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch vor allem um Mitternacht herum in der Luft gewesen. Das sei insofern vielversprechend, dass man mit einer Wärmebildkamera nach Menschen schauen kann. Die Helikopter, die mit Pilot und Co-Pilot besetzt sind, kommen von einer der beiden Fliegerstaffeln des Landes NRW – eine ist in Düsseldorf, die andere in Dortmund stationiert. Franz weiter: „Wir fordern solch einen Hubschrauber an – woher er dann kommt, ist immer unterschiedlich.“ Die Fliegerstaffel koordiniert ihren Flug dann mit der Leitstelle in Recklinghausen.

Am Mittwochnachmittag sichteten einige Rauxeler wieder einen Polizeihubschrauber in der Luft. Polizeisprecher Michael Franz hatte diesen erneuten Einsatz schon in einem Telefonat mit unserer Redaktion am Mittag angekündigt. So ein Einsatz sei auch von der Wettersituation abhängig und vom Wind. Ursache für den neuerlichen Einsatz mit der Wärmebildkamera aus der Luft seien jedenfalls keine neuen Hinweise, sondern die Kollegen versuchten so einfach noch einmal, Hinweise auf den Verbleib des Vermissten zu bekommen. 

"Muss Anhaltspunkte geben, wo man suchen soll"

Am Mittwoch wurde auch vom Boden aus weiter gesucht. In diesem Zusammenhang war auch eine Taucherstaffel im Einsatz. Die allerdings beendete die Suche nach dem Vermissten im Regenrückhaltebecken am Mittwochnachmittag, ohne den Mann dabei zu finden. 

Zum Einsatz der normalen Kräfte sagte Michael Franz: „Es muss letztlich Anhaltspunkte geben, wo man suchen soll. Wenn man das nicht weiß, macht es auch keinen Sinn, durch Straßen zu laufen.“ Alle möglichen Orte würden aber abgesucht: „mit Fahrzeugen und mit ‚Mann und Maus‘“, so Franz. Wenn es spezielle Hinweise gebe, könnte man auch noch Mantrailer-Hunde einsetzen. Das sei zurzeit noch nicht nötig. 

So können Sie der Polizei Hinweise geben


 

 

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