Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Przybylaks System warnt vor Erdbeben in Kaschmir

CASTROP-RAUXEL Das Erdbebenvorwarnsystem von Jürgen Przybylak zieht weitere Kreise. Nachdem es im Frühjahr dieses Jahres in der deutschen Schule in San Salvador hervorragende Dienste leistete, gibt es nun ein neues Projekt in Kaschmir.

Przybylaks System warnt vor Erdbeben in Kaschmir

Jürgen Przybylak wird voraussichtlich Mitte Oktober nach Kaschmir reisen, um Technik und Funktionsweise der Erdbeben-Warngeräte vor Ort zu erklären.

Das Auswärtige Amt der deutschen Bundesregierung wird in Kaschnmir, der immer wieder von Erdbeben geschüttelten Region Pakistans zusammen mit Malteser International und der Sectyelectronics GmbH von Pryzybylak aktiv. Vorgesehen ist, so berichtet Przybylak, dass in verschiedenen Dörfern das elektronische Erdbebenvorwarnsystem secty LifePatron zusammen mit einer Außensirenenanlage installiert wird.

Vier Krankenhäuser ausgesucht

Als Standorte für die Systemtechnik hat Malteser International vier neue Krankenhäuser ausgewählt. Um ein Höchstmaß an Funktionssicherheit zu gewährleisten, werden immer mindestens zwei Erdbebendetektoren eingebaut, die dann in einem Netzwerk miteinander kommunizieren.

Im Fall eines drohenden schweren Erdbebens kann die Bevölkerung damit unmittelbar vor der herannahenden Katastrophe gewarnt werden. Przybylak: "Die Menschen werden nun nicht mehr völlig überraschend und unvorbereitet mit dieser Naturkatastrophe konfrontiert, sie können aktiv Schutzmaßnahmen einleiten und damit ihre Überlebenschance deutlich verbessern."

System wird in zehn Ländern eingesetzt

Beim letzten schweren Erdbeben in Kaschmir im Oktober 2005 sind mehr als 40 000 Menschen ums Leben gekommen. Przybylak selber wird Mitte Oktober für etwa 14 Tage nach Kaschmir reisen, um dort gemeinsam mit Malteser International die Funktionsweise des Frühwarnsystems zu erklären und auch Schulungen zu Verhaltensmaßnahmen im Ernstfall durchzuführen. Das Erdbebenvorwarnsystem ist mittlerweile in zehn verschiedenen, erdbebengefährdeten Ländern im Einsatz.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Proben für neues Stück „Nathan der Weise“

WLT widmet sich jetzt dem Hass der Religionen

Castrop-Rauxel Das nächste Stück des Westfälischen Landestheaters ist „Nathan der Weise“. Jetzt haben die Probenarbeiten dazu begonnen. Es geht um ein ganz zeitaktuelles Thema.mehr...

Kitaplätze fehlen

Provisorischer Kita-Container soll ans Rathaus

Castrop-Rauxel Kindergartenplätze sind nach wie vor Mangelware. Für U3-Kinder fehlen aktuelle 100 Plätze. Jetzt will die Stadt erst einmal mit einem Kita-Container, der am Rathaus aufgestellt werden soll, für Entspannung sorgen. mehr...

rnAbikalypse und das Ende der Woche

Unsere Redakteurin kommentiert die Themen im Video

Castrop-Rauxel Die Schließung des Parkbad Süds vor 25 Jahren, der Koalitionsstreit um den Bolzplatz in Henrichenburg und der Internetausfall in über 1000 Haushalten: Unsere Redakteurin Abi Schlehenkamp kommentiert die Themen der Woche.mehr...

rnDie Zukunft der Sozialdemokratie

Wie die SPD-Basis im Mitgliederentscheid mit sich ringt

Castrop-Rauxel Die Frage ist einfach: Soll die SPD den mit der CDU und CSU ausgehandelten Koalitionsvertrag unterschreiben? Jedes Mitglied darf ein Kreuz machen. Bei Ja oder Nein. Wie schwer kann dieses eine Kreuz sein? Das weiß man, wenn man mit dem ältesten und dem jüngsten SPD-Mitglied der Stadt und den Vorsitzenden des größten und des kleinsten Ortsvereins gesprochen hat. Es ist: ein Dilemma.mehr...

Unfallstatistik 2017

Castrop-Rauxel ist ein gefährliches Pflaster für Kinder

Castrop-rauxel Die aktuellen Zahlen der Unfallstatistik zeichnen für Castrop-Rauxels Kinder ein erschreckendes Bild. Besonders der Schulweg steht im Fokus. Trotz aller Bemühungen der Polizei ist die Unfallzahl viel zu hoch geblieben.mehr...

Ein Voodoo-Fluch mit großer Reichweite

Vater forderte 1000 Euro, um den Fluch aufzuheben

SELM/CASTROP-RAUXEL/DORSTEN Ein Voodoo-Schwur, der über 4700 Kilometer wirken soll, und ein Vater, der gnadenlos am Schicksal seiner Tochter mitverdient haben soll: Mit neuen Details ist am Freitag der Prozess um Menschenhandel und Zwangsprostitution fortgesetzt worden.mehr...