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Radsport: Siebergs Vorfreude auf ein besonderes Rennen

BOCHUM / CASTROP-RAUXEL Marcel Sieberg ist die Vorfreude auf den Sparkassen Giro am Sonntag (3. August) in Bochum deutlich anzumerken. „Der Sparkassen Giro ist so etwas wie mein Heimrennen“, erklärt der 26-Jährige.

Radsport: Siebergs Vorfreude auf ein besonderes Rennen

Marcel Sieberg freut sich auf eines seiner Lieblingsrennen - den Bochumer Sparkassen Giro.

Schon im Jahr 2005, als ein Hagelunwetter beinahe zum Rennabbruch geführt hatte stellte Sieberg unter Beweis, dass ihm der Rundkurs liegt. Auch Björn Schröder vom Team Milram hat noch lebendige Erinnerungen an das damalige Rennen: „Fast alle Fahrer sind damals in Toreinfahrten oder unter Schirme geflüchtet, nur zwei Verrückte sind einfach weiter gefahren“. Einer dieser „Verrückten“ war Marcel Sieberg, der im Endspurt aber dann dem Tschechen Lubor Tesar den Vortritt lassen musste. Doch diesmal hofft Sieberg, bei der elften Auflage des Rennens ganz oben auf dem Podest zu stehen. Nachdem ihm mehrere Stürze zu Beginn der Saison - „ich lag fast mehr auf der Straße, als dass ich auf dem Rad gesessen habe“ - nicht in Form kommen ließen, lief es für den Klassik-Spezialisten zuletzt wieder besser. Erst letzte Woche bestritt der Columbia-Fahrer die Sachsen-Tour quasi als Vorbereitung auf den Sparkassen Giro und präsentierte sich dabei in glänzender Form. Die ist in Bochum auch erforderlich, wenn Sieberg seine Siegchancen nutzen will. Schließlich wartet auf ihn starke Konkurrenz. Zwar sind die Olympiastarter um den Deutschen Meister Fabian Wegmann bereits nach Peking abgereist, doch stellt das Team Milram mit Erik Zabel, Christian Knees oder Dominik Roels mehr als eine ernsthafte Konkurrenz für die Columbia-Crew da, in der neben Sieberg unter anderen auch der Etappensieger bei der Tour de France, Marcus Burghardt, an den Start geht.

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