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Rollstuhlbasketball: Für André Bienek geht ein Traum in Erfüllung

CASTROP-RAUXEL Für den Castrop-Rauxeler Rollstuhlbasketballer André Bienek geht am 29. August mit dem Abflug von Frankfurt nach Peking ein Traum in Erfüllung. "Ich will unbedingt einmal bei den Paralympics spielen und treffen", hatte sich der heute 21-Jährige vor drei Jahren als Mitglied der Nachwuchs-Nationalmannschaft ein Fernziel gesteckt.

Rollstuhlbasketball: Für André Bienek geht ein Traum in Erfüllung

André Bienek, hier im Trikot der deutschen Nationalmannschaft, erzielte in der Vorrunde 235 Punkte für seinen Club RSC Frankfurt.

Eine letzte Hürde muss er zuvor aber noch meistern. Denn: Das Kofferpacken wird wohl kein leichtes Unterfangen. Auf immerhin rund 70 Teile beläuft sich die Ausstattung, die der Deutsche Behindertensportverband (DBS) seiner 276-köpfigen Delegation zur Verfügung stellt. Vom Präsentationsanzug für die Eröffnungsfeier bis hin zu der mit dem Namenszug "Deutschland" in chinesischer und deutscher Sprache bedruckten Funktionsbekleidung reichen die Produkte.

Eine vermeintlich leichte Vorrunden-Gruppe hat die Herren-Nationalmannschaft für das Paralympics-Turnier vom 6. bis 17. September erwischt. Die Mannschaft von Bundestrainer Frits Wiegmann bekommt es zwar zum Auftakt mit Weltmeister Kanada und Europameister Schweden zu tun, geht aber den ebenfalls starken Teams aus Australien, Großbritannien und den USA zunächst aus dem Weg. Japan, der Iran und Südafrika heißen die weiteren Konkurrenten der Deutschen auf dem Weg ins angestrebte Viertelfinale im 19000 Zuschauer fassenden National Indoor Stadium.

Fünf Siege beim Sechs-Nationen-Turnier Ihre letzte "Dienstreise" hatte die Auswahl des Deutschen-Rollstuhlbasketballverbandes (DRS) äußerst erfolgreich beendet: Mit fünf Erfolgen aus fünf Spielen gewann das Team um André Bienek das Sechs-Nationen-Turnier im ostfranzösischen Besancon. Im Endspiel im "Palais des Sports" setzte sich das DRS-Team trotz des Fehlens der beiden Center Sebastian Wolk aus Frankfurt und Dirk Passiwan aus Trier gegen Gastgeber Frankreich mit 51:46 (16:5, 31:19, 43:28) durch.

Stärkste Offensivkraft war dabei André Bienek mit 20 Punkten. In der Zwischenrunde hatte Deutschland Siege gegen Belgien (120:46) sowie gegen die Niederlande (92:46) verbucht. Bienek steuerte hier 14 sowie 18 Zähler bei.

Damit aber nicht genug: In vier dreitägigen Leistungslehrgängen in Hannover und Herford bereitete sich das Team von Nationaltrainer Frits Wiegmann (Herford) in den letzten Wochen intensiv auf das Turnier in Peking vor.

Feinschliff in Norköpping Vor dem Abflug nach China holen sich die deutschen Rollstuhlbasketballer den Feinschliff bei einem hochkarätig besetzten Vier-Nationen-Turnier in Norrköping (Schweden). Von von Freitag, 15. August, bis Sonntag, 17. August, treffen Bienek und Co. auf Gastgeber Schweden sowie Großbritannien und Kanada.

André Bienek macht sich nach den Paralympics auf den Weg in die USA, wo er in der Saison 2006/2007 in der NWBA-College-Saison zum Meister-Team der University von Whitewater gehörte. Die Universität in Wisconsin hat ihm ein volles Stipendium angeboten.

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