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Ruhe an der Cottenburgschule

SCHWERIN Damit jugendliche Vandalen nicht mehr mit dem Auto auf den Schulhof der Cottenburgschule fahren und dort ihre Partys feiern, werden die Tore bald nachmittags geschlossen sein.

Ruhe an der Cottenburgschule

Ein Schließsystem und mobile Jugendarbeit sollen an Cottenburgschule für Ruhe sorgen und Vandalismus vorbeugen.

„Angedacht ist, sie gegen 17.30 Uhr zu schließen“, sagt Schulleiter Manfred Raddatz. Die Vereine, die die Turnhalle bis 22 Uhr nutzen, werden den Hof weiterhin passieren können. Da der Zugang auf das Gelände Rettungsfahrzeugen aber möglich sein muss, werden die Tore voraussichtlich mit einem Zwei-Zylinder-Schließsystem ausgestattet. Der eine Schlüssel bleibt Schulangehörigen vorbehalten, der andere der Feuerwehr. „Letzterer wird von einer Spezialfirma in Süddeutschland angefertigt“, erklärte Günter Schmidt, technischer Leiter des Immobilienmanagements, im Schulausschuss.

Die baulichen Hürden sollen aber nicht die einzige Veränderung sein. In den Abendstunden soll ein mobiles Team der aufsuchenden Jugendarbeit Kontakt zu den Jugendlichen knüpfen. Volker Hilgenstock, Leiter des Jugendamts, zeigte Manfred Raddatz in einem Gespräch am Donnerstag diesen Lösungsansatz auf. „Es gibt zwar noch nichts Konkretes, aber bis Ende Januar soll sich etwas tun“, sagt der Schulleiter, „Man merkt, bei der Stadt sind mehrere Ämter in Bewegung.“ Neben der mobilen Jugendarbeit könnte sich der Schulleiter aber auch mit einem Wachdienst anfreunden. „Das Problem ist, dass der Hausmeister hier nicht wohnt“, so Manfred Raddatz. Von Freitagnachmittags bis Montagmorgens sei die Schule unbeaufsichtigt und lade regelrecht ein.

Warum es im Bereich der Toiletten immer wieder zu Vandalismus kommt, erklärte Günter Schmidt den Schulausschuss-Mitgliedern. „So wie es aussieht, suchen die Jugendlichen eine Möglichkeit, ihr Bier zu kühlen.“

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