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Anwohner besorgt

Schlamassel um steilen Gehweg am Scheitensberg

OBERCASTROP Schlamassel im Neubaugebiet am Scheitensberg in Castrop-Rauxel: Geplant war ein Fußweg, der von der Christinen- und Marienstraße über den Berg führen sollte. Anwohner machen sich jetzt Sorgen, dass dieser Weg - obwohl noch gar nicht angelegt - schon Geschichte ist. Probleme bereitet das Gefälle.

Schlamassel um steilen Gehweg am Scheitensberg

Am Neubaugebiet Scheitensberg ist es ziemlich steil. Probleme gibt es mit einem eigentlich geplanten Gehweg, um vom Berg wieder runter auf die Marienstraße zu kommen.

Der Fußweg sollte irgendwann von allen vier Plateaus runter wieder auf die Christinen- und Marienstraße führen. Es handelt sich um eine wichtige Verbindung – besonders für die Schulkinder, die zur Elisabethschule gehen.

Mehrere Anwohner machen sich jetzt Sorgen: Wie sie unserer Redaktion schreiben, habe die Stadt nach Vermessungen festgestellt, dass der Scheitensberg ein Berg ist. Fuß- und Radweg müssten aber barrierefrei errichtet werden. Und Steigungen über sechs Prozent seien barrierefrei nicht darstellbar. Eine Lösung ist beim Ortstermin der SPD Obercastrop mit den Anwohnern des Neubaugebietes am Dienstagmittag noch nicht zustandegekommen. „In diesem Jahr gibt‘s dafür kein Geld, fürs nächste wissen wir das noch nicht“, erklärte SPD-Ratsherr Udo Behrenspöhler, der zusammen mit dem Technischen Beigeordneten der Stadt, Heiko Dobrindt, dem Chef des EUV-Stadtbetriebs, Michael Werner, und EUV-Fachfrau Marion Stirnberg auf die kritischen Fragen der Anwohner des Scheitensbergs einging. Gleichwohl haben die Obercastroper die klare Botschaft der städtischen Bauverwaltung vernommen, dass der Gehweg gebaut werden soll. Rund 80.000 Euro würde die Stadt das Anlegen des unteren Wegstücks kosten. Dort muss es wegen des Gefälles eine aufwendige Lösung mit Treppen geben. Eine Summe, die die Stadt nicht zur Verfügung habe, wie Dobrindt erklärte.

Die Zusagen und Festsetzungen im Bebauungsplan sprächen allerdings eine ganz andere Sprache, monierten die Häuslebauer, die im Vertrauen auf die wichtige Verbindung zum Beispiel zur Elisabethschule gerade hier gebaut haben. In acht bis zehn Wochen, darauf verständigten sich die Gesprächsteilnehmer, soll ein Ingenieurbüro eine Ausbauplanung mit verlässlichen Zahlen für rund 15 Metern im unteren Bereich vorlegen, damit die Nachbarn wissen, auf welchen Daten sie bei der Befestigung ihrer Grundstücke bauen können. Mit den sechs dort betroffenen Hausbesitzern wird die Stadt das erneute Gespräch suchen, um sich über die Modalitäten einer Anpachtung des Gehwegs über einen Zeitraum von fünf Jahren zu einigen. Sollte die Stadt eher wieder über Mittel verfügen, sei auch eine frühere Lösung denkbar, versicherte Dobrindt. 

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