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rnPatientenverfügung und Co.

Selbstbestimmtheit bis in den Tod

Selbstbestimmtheit bis in den Tod

Eine Patientenverfügung nimmt den Angehörigen die Last, für andere zu entscheiden. Vordrucke gibt es in der Verbraucherzentrale, bei der Sozialberatung des EvK und in örtlichen Buchhandlungen.

Castrop-Rauxel Marcel Olbrich will wissen, was mit ihm im Krankenhaus passiert, wenn er sich nicht mehr selbst äußern kann. "Wenn ich Matsche bin, will ich nicht, dass ich noch ein halbes Jahr an Maschinen angeschlossen werde", sagt er. Denn für seinen Tod weiß er genauso was er will, wie für sein Leben. Doch wie kann man das sicherstellen?

Wer seine Wünsche im Krankenhaus nicht mehr äußern kann, ist aufgeschmissen. Entscheidungen über Leben oder Tod zu treffen, ist für die Angehörigen emotional kaum zumutbar. Eine Patientenverfügung hilft allen: dem Patienten, Ärzten und den Angehörigen. Doch wie funktioniert das überhaupt?

Es soll keine künstliche Ernährung durch ärztliche Eingriffe erfolgen: Ja oder Nein? Wiederbelebungsmaßnahmen sollen unterlassen werden: Ja oder Nein?
Diese Fragen sind Teil einer Patientenverfügung. Doch viele Menschen haben lange keine Antwort darauf - oft zu lange.

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