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Sicher zur Schule mit dem "Walking Bus"

CASTROP-RAUXEL Der Walking Bus macht Schule. Was die Erich-Kästner-Grundschule im Winter eingeführt hat, greift die Grundschule am Hügel nach den Sommerferien auf: auch hier sollen Schüler – gesammelt und begleitet – gemeinsam Richtung Schule gehen.

Sicher zur Schule mit dem "Walking Bus"

Hier hält der "Walking-Bus".

„Angestrebt sind drei Busse, die verschiedene Richtungen abdecken“, erklärt Achim Waldert vom Ordnugnsamt, „bis jetzt haben wir eine Linie sicher.“ Vor den Ferien hat Verkehrssicherheitsberater Udo Grimmelt in der Grundschule am Hügel die Werbetrommel für das Projekt gerührt, nach den Ferien soll es einen zweiten Elternabend geben.

Die erste Linie kann kurz nach den Ferien ihre Fahrt aufnehmen. Damit wäre das Gebiet Gaswerkstraße, Murdockweg, Mulvanystraße und Hohe Straße abgedeckt. „Und zwar jeden Morgen. Vor allem Mütter haben ihre Bereitschaft signalisiert, die Kinder zu begleiten“, weiß Achim Waldert. Wie viele Schüler teilnehmen wollen, muss noch ermittelt werden. Damit auch jeder seine Haltestelle findet, hat das Ordnungsamt neun Schilder bestellt. Die Kosten belaufen sich auf 670 Euro. Achim Waldert hofft, dass sich für diesen Betrag wieder ein Sponsor findet. Der Erich-Kästner-Schule hatte die Volksbank Henrichenburg als Geldgeber zur Seite gestanden. „Selbst wenn wir in der Grundschule am Hügel nicht alle drei Linien realisieren können, können wir die Schilder für Grundschulen nutzen, die den Walking Bus eventuell auch noch einführen“, so Achim Waldert.

Dass das Projekt Schule macht, verwundert nicht. Wenn Eltern ihre Sprösslinge nicht mehr zur Schule kutschieren, nehmen der Verkehr vor dem Gelände und damit auch das Gefährdungspotenzial ab. Außerdem bewegen sich die Kinder bei Wind und Wetter an der freien Luft – den kleinen Körpern tut das gut.

Vor Schulbeginn in der nächsten Woche hat Achim Waldert im Ordnungsamt aber noch zwei andere Projekte, um die er sich kümmert. An der Römerstraße bemüht er sich für den Walking Bus der Erich-Kästner-Schule um eine andere Ampelschaltung. „Die Ampel müsste morgens länger grün sein, damit der Walking Bus, die Straße besser queren kann“, so Waldert. In der Grundschule am Ickerner Markt wirbt er mit der Schulleitung bei Eltern für einen Umweg, den die Schüler im nächsten Jahr einschlagen sollen: die Kinder sollen die Heier-Baustelle weitläufig umgehen und den Marktplatz umrunden. „Das ist der sicherste Weg“, unterstreicht Waldert. Mehr zum Thema "Sicherer Schulweg" lesen Sie in der Donnerstags-Ausgabe unserer Zeitung.

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