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Soroptimist International Club sammelt für Castroper Tafel

CASTROP-RAUXEL Zehn Tonnen Lebensmittel verteilt die Castroper Tafel im Monat. Neben den frischen Lebensmitteln werden immer auch haltbare Waren gebraucht. Deshalb organisiert der Soroptimist International Club RuhrRegion Dortmund zum dritten Mal eine große Sammelaktion.

Soroptimist International Club sammelt für Castroper Tafel

Petra Weber-Schwenk (v.l.) , Wolfgang Schwidder und Silvia Engemann werben für die Aktion "Ein Teil mehr".

Am Samstag, 22. November, bitten die 26 organisierten Castrop-Rauxeler Frauen um Galeristin Petra Weber-Schwenk im Real-Markt an der Siemensstraße um „ein Teil mehr“.

„Im letzten Jahr hat sich der Einsatz richtig gelohnt. Wir hatten am Ende des Tages 80 Bananenkisten voll“, freut sich Petra Weber-Schwenk und kündigt an: „Das wollen wir in diesem Jahr noch toppen.“ Mit diesem Vorsatz stehen die Clubmitglieder von 10 bis 16 Uhr an den Markteingängen, machen auf ihre Aktion aufmerksam und drücken den Einkäufern einen Wunsch-Einkaufszettel in die Hand. Denn die Tafel benötigt ständig haltbare Lebensmittel wie Konserven, Nudeln, Reis, Mehl, Zucker, Salz, Linsen, Erbsen, Kaffee, H-Milch, Kakao, Babynahrung oder Plätzchen sowie Hygieneartikel.

„Problematisch ist zurzeit, dass die frischen Spenden weniger werden und wir oft nicht genug für alle haben, so dass wir haltbare Sachen dazugeben müssen“, erzählt Caritas-Mitarbeiterin Silvia Engemann. Die Märkte, die die Castroper Tafel bisher versorgt haben, hätten einfach nicht mehr so viel Überschuss wie vorher. Woran das genau liegt, kann sie nicht sagen. „Vielleicht wird genauer kalkuliert als zuvor, vielleicht werden aber auch abends viele Sachen günstiger verkauft, so dass einfach mehr abgenommen wird“, meint Silvia Engemann.

Im Real-Markt, so Geschäftsleiter Wolfgang Schwidder, sei eine Anfang des Jahres eingeführte EU-Vorgabe Schuld, dass nicht mehr so viel wie bisher an die Tafel geliefert wird. „Wir dürfen noch haltbare Waren abgeben. Ein Brot, das bei uns frisch gebacken wird, darf nur am selbigen Tag rausgehen“, so der Marktleiter. Sollten in zwei Wochen wieder rund 80 Kisten oder sogar mehr für die Tafel zusammenkommen, steht das Caritas-Team vor einem logistischen Problem. „Aus den Spenden werden Extra-Weihnachtspakete gepackt. Wir brauchen dafür jede Menge Platz“, sagt Silvia Engemann und ist offen für Raum-Vorschläge.

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