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Stadtteilentwicklung

Spaziergang der Veränderungen

HABINGHORST Unter dem Motto „Walk of local Heros - Die Fährtenleser in der integrierten Stadtentwicklung“ werden am Dienstag, 26. Juni, neue Ideen für den Stadtteil Habinghorst vorgestellt.

Spaziergang der Veränderungen

Der Bürgergarten ist ein Beispiel dafür, wie sich ein Stadtteil auch mit wenig finanziellen Mitteln verändern kann.

Alle interessierten Bürger sind eingeladen, bei dem geführten Spaziergang, der kleinen Fotoausstellung und anschließender Diskussion von 18 bis etwa 22 Uhr dabei zu sein. Treffpunkt ist um 18 Uhr am Haus der Begegnung. Der Eintritt ist frei.

 Wie kann man Anwohner mit geringem Mittelaufwand motivieren, ihren Stadtteil selbstverantwortlich zu einem Besseren zu wandeln? Am Beispiel von Habinghorst sind Studenten der Raumplanung und der Kulturwissenschaften der Universität Dortmund dieser Frage nachgegangen. Ein Semester lang haben sie den Stadtteil untersucht, um Konzepte zu entwickeln, die Identität und Zusammenhalt stiften. Auf einer Exkursion durch das Quartier am Dienstagabend stellen sie unter der Leitung von Martin Oldengott (Foto), Leiter des Bereichs Stadtentwicklung, ihre Ideen vor.Nach der Begrüßung und einem einführenden Film der Studenten geht es von dort durch den Stadtteil. Stationen sind unter anderem die „Wurstküche“ in der Hugostraße, der Bürgergarten an der Römerstraße und der Habinghorster Markt. Beim jedem Halt stellen Referenten die Besonderheiten des Ortes vor.

Habinghorst nimmt seit 2010 am Förderprogramm Soziale Stadt NRW teil. Für den nachhaltigen Erfolg der geplanten Maßnahmen ist die Beteiligung der Anwohner an den Stadtentwicklungsprozessen unabdingbar. Die fotografischen Arbeiten von Benito Barajas und Wolfgang Fröhling liefern einen Beleg für den Gestaltungswillen der Bürger und für das Potenzial, den öffentlichen Raum noch lebenswerter zu planen. Die beiden Fotografen stellen ihre Werke im HadeBe vor. Im Anschluss diskutieren die Teilnehmer über Chancen und Wege, die vorhandenen Kräfte in der Bevölkerung für die Stadtteilentwicklung zu mobilisieren. Kann die Fotografie hierbei helfen, fragen die Veranstalter. Weitere Informationen und Anmeldung unter Tel. (0231) 95 20 83 17 oder über den Internetauftritt des Projekts.  

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