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Spielen erwünscht: Schulhof Deininghausen zum Teil freigegeben

DEININGHAUSEN Die Pause könnte an der Grundschule Deininghausen und der Hans-Christian-Andersen-Schule ab sofort zur festen Unterrichtsstunde gemacht werden. Denn 20 Minuten reichen kaum aus, die vielen neuen Spielgeräte auf dem Schulhof zu testen.

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Viel Spaß bereitete den Kindern auch die neue Schaukel.

Obwohl die Sanierung im Außenbereich noch nicht komplett abgeschlossen ist, hat Bürgermeister Johannes Beisenherz die Spielgeräte nach der DEKRA-Abnahme gestern freigeben. „Für die Pausen, den Ganztagsbetrieb und nachmittags“, gab der Verwaltungschef den Schülern mit auf den Weg zu Rutsche, Hangel-Pyramide, Balken, Schaukel und Karussell. Für die Schulhofumgestaltung stehen 265 000 Euro aus dem Förderprogramm „Soziale Stadt NRW“ zur Verfügung. 64 600 Euro werden zudem für die Abkopplung des Regenwassers von der Mischwasserkanalisation bereitgestellt. Dies ist Teil der „Zukunftsvereinbarung Regenwasser“ zwischen Stadt und Emschergenossenschaft.

Auf die geschätzten Kosten kommt noch ein Schüppchen drauf, da bei den Arbeiten ein Kabelkanal gefunden wurde, der befestigt werden muss. „Dafür liegen noch keine Kosten vor, aber es wird im Rahmen bleiben“, sagt Andrea Zörnig vom Bereich Stadtentwicklung. Wenn sich die Witterung nicht mehr groß verändert, sollen die Bauarbeiten bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. „Dann gibt es zwar noch bürokratische Arbeit, aber hier wird alles fertig sein“, kündigt Andrea Zörnig an. Bis dahin soll aber auch noch ein anderes Ziel verwirklicht sein: die Schüler haben Pflastersteine gestaltet, die gegen bestehende Steine ausgetauscht werden. „Das ist eine schöne Art, sich zu verewigen“, meint die Planerin. Dass sie den Schulhof auch nutzen, haben Jugendliche erst vor wenigen Wochen gezeigt, als sie an zwei Tagen einen Unterstand gezimmert haben. Dieser wird sich wohl noch ein wenig verändern. Da die Seitenwände nicht bis auf den Boden Schutz geben, werden die Jugendlichen sie in naher Zukunft verlängern.

Auf ihre Initiative hin wird es auch einen neuen Grillplatz neben dem Jugendzentrum D-Town geben. „Dort wird es rund um eine Steinsitzgruppe eine Mulde geben, in der gegrillt werden kann“, so Andrea Zörnig. Ob es einen Rost geben wird, ist noch unklar. „Die Jugendlichen haben signalisiert, selbst für einen Grill zu sorgen. Ihnen ist wichtig, dass die Stelle im Gegensatz zu früher frei zugänglich ist. Und das wird sie sein“, unterstreicht Andrea Zörnig. 

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