Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

St. Elisabeth investiert 48 000 Euro in Photovoltaikanlage

CASTROP-RAUXEL Auf dem Dach des Gemeindehauses will die Pfarrgemeinde St. Elisabeth eine Photovoltaikanlage errichten. Über das Vorhaben sprach RN-Redakteurin Julia Grunschel mit Fritz Vierhaus, dem stellvertretenden Vorsitzenden im Kirchenvorstand.

St. Elisabeth investiert 48 000 Euro in Photovoltaikanlage

Heinz Fusten und Fritz Vierhaus (r.) vor dem Gemeindehaus St. Elisabeth

Die Anlage ist mit einer Leistung von ca. 10kWp geplant. Wir erwarten eine jährliche Einspeisung von ca. 8000 kWh ins Stromnetz.  

Die Idee hatten wir schon vor zwei Jahren. Im Januar haben wir die Planungen aufgenommen, Angebote eingeholt, die Finanzierung geklärt und im Juni den Auftrag erteilt. Im September sollen die Module kommen und von der Firma Hiltawsky aus Bochum montiert. Ungefähr eine Woche nach Lieferung sollte die Anlage ihre Arbeit aufnehmen.

: 48 000 Euro.

: Wir haben ungefähr 5000 Euro an Landeszuschüssen bekommen. Bleiben also noch 43 000 Euro, die wir tragen müssen. 28 000 Euro fließen aus den Baurücklagen, die die Gemeinde gebildet hat. Die restlichen 15 000 Euro wollen wir nun über Spenden unserer Gemeindemitglieder hereinbekommen und über Einnahmen, die wir am Wochenende beim Pfarrfest machen.

Nein, das mussten wir uns schon beim Erzbistum Paderborn genehmigen lassen. Baurücklagen bildet eine Gemeinde, um Geld für eventuell auftretende Schäden oder ähnliche Ausgaben zu haben. Bei uns ist zurzeit alles neu und wir haben einen guten Puffer. Die 28 000 Euro, die wir quasi von den Baurücklagen leihen, zahlen wir in den nächsten acht bis zehn Jahren zurück.

Da wir für die nächsten 20 Jahre eine Einspeisevergütung von jährlich ca. 3700 Euro erhalten, können wir die Baurücklagen wieder auffüllen.

: Genau, wir denken mit der Investition vor allem an die Zukunft.

: Ja, die Kirchensteuereinnahmen sinken jährlich. Die Fixkosten steigen aber. Allein die Energiepreise klettern jedes Jahr in die Höhe. Über die Anlage haben wir in ein paar Jahren die Möglichkeit, Geld in die Kasse zu kriegen und für die Gemeinde auszugeben.

: Positiv. Wir gehen ja kein Risiko ein. Außerdem ist das nach Süden gelegene Gemeindehausdach ideal für eine Photovoltaikanlage. Selbst an Dezembertagen scheint die Sonne fast ohne Verschattung auf‘s Dach.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Bücherbasar

Caritas entfacht unter Bücherfreunden das Sammelfieber

Castrop-Rauxel Nicht weniger als 10.000 Bücher entfachten am Wochenende echtes Sammelfieber. Der Bücherbasar der Caritas erwies sich als Publikumsmagnet. Der Erlös ist für den ambulanten Hospizdienst bestimmt. Ein besonderes Buch wurde nicht angeboten. Das soll jetzt auf Ebay versteigert werden.mehr...

Unfall auf der B 236

Castrop-Rauxeler rast ohne Führerschein in die Leitplanken

Castrop-Rauxel Ein junger Mann aus Castrop-Rauxel ist Samstagabend bei einem Alleinunfall auf der B 236 in Dortmund lebensgefährlich verletzt worden. Die Unfallursache ist noch unklar. Die Ermittlungen ergaben aber, dass der Castrop-Rauxeler derzeit nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.mehr...

RTL-Show Kopfgeld

Florian Pätzold bringt 9750 Euro mit nach Hause

Castrop-Rauxel  „Ich bin einfach nur glücklich, dass ich das alles geschafft habe“: Florian Pätzold hat es gepackt. Bei seinem Auftritt in der RTL-Show „Kopfgeld“, von der am Freitagabend der zweite Teil gezeigt wurde, hat der Castrop-Rauxeler Geld mit nach Hause gebracht. mehr...

Proben für neues Stück „Nathan der Weise“

WLT widmet sich jetzt dem Hass der Religionen

Castrop-Rauxel Das nächste Stück des Westfälischen Landestheaters ist „Nathan der Weise“. Jetzt haben die Probenarbeiten dazu begonnen. Es geht um ein ganz zeitaktuelles Thema.mehr...

Kitaplätze fehlen

Provisorischer Kita-Container soll ans Rathaus

Castrop-Rauxel Kindergartenplätze sind nach wie vor Mangelware. Für U3-Kinder fehlen aktuelle 100 Plätze. Jetzt will die Stadt erst einmal mit einem Kita-Container, der am Rathaus aufgestellt werden soll, für Entspannung sorgen. mehr...

rnAbikalypse und das Ende der Woche

Unsere Redakteurin kommentiert die Themen im Video

Castrop-Rauxel Die Schließung des Parkbad Süds vor 25 Jahren, der Koalitionsstreit um den Bolzplatz in Henrichenburg und der Internetausfall in über 1000 Haushalten: Unsere Redakteurin Abi Schlehenkamp kommentiert die Themen der Woche.mehr...