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Gemeinsame Sekundarschule

Stärkeres Interesse an Zukunft der Schulen

CASTROP-RAUXEL Die Beteiligung der Grundschuleltern an der Fragebogen-Aktion zur Akzeptanz von einer Sekundarschule ist höher als beim ersten Anlauf im Herbst 2011. Das versicherte Schuldezernentin Petra Glöß am Dienstag in Ickern.

Stärkeres Interesse an Zukunft der Schulen

Machten sich auf dem Ickerner Markt für eine Gesamtschule im Norden stark: Schulleiter Peter Braukmann, Schuldezernentin Petra Glöß, Konrektorin Christiane Harder, Mutter Kerstin Schürmann und Didaktischer Leiter Hermann Böcker (v.l.).

„Bis auf zwei Grundschulen sind die Fragebögen bei uns eingetroffen. Die Rücklaufquote liegt bei mehr als 60 Prozent und ist damit repräsentativ“, erklärte die Dezernentin am Dienstag, 22. Mai, während einer Werbeaktion von Janusz-Korczak-Gesamtschule (JKG) und Franz-Hillebrand-Gesamtschule (FHHS) zugunsten einer gemeinsamen "Sekundarschule Castrop-Rauxel Nord". Gleichzeitig nannte sie als Datum für die Bekanntgabe der Ergebnisse den 31. Mai.  

Mit zeitweiliger Unterstützung durch Bürgermeister Johannes Beisenherz sowie Petra Glöß machten die Schulleitungen von JKG und FHHS sowie Schulmütter am Rande des Ickerner Marktes Werbung für die von ihnen befürwortete Sekundarschule. Das Interesse der überwiegend älteren Marktkunden an diesen Informationen hielt sich allerdings sichtbar in Grenzen. Gleichzeitig riefen Glöß, FHHS-Chef Peter Braukmann und der didaktische Leiter der JKG, Hermann Böcker, die Fridtjof-Nansen-Realschule noch einmal zur Kooperation im Norden auf. „Wenn die FNR mit im Sekundarschulboot wäre, wären alle Probleme sofort gelöst“, erklärte Böcker. Auch Glöß machte aus ihrer Verärgerung keinen Hehl, dass die FNR zunächst die Sekundarschul-Option wahrgenommen, dann aber eine Kehrtwendung vollzogen habe.

FNR-Chef Alfred Horn, der am Abend zuvor an einer Sitzung der SPD-Fraktion teilgenommen hatte, sprach von einem sachlichen und regen Meinungsaustausch. Über die Inhalte habe man Stillschweigen vereinbart. Das bestätigte auch SPD-Chef Rajko Kravanja. Eine offizielle Positionierung der Johannes-Rau-Realschule lässt unterdessen weiterhin auf sich warten. Nach dem klaren Votum der Eltern für den Erhalt als Realschule, das auch der Schulkonferenz als Antrag zur Abstimmung vorgelegt werden soll, ist die für Mai avisierte Sitzung dieses Gremiums noch nicht terminiert worden. Sie soll jedoch noch vor den Ferien statttfinden.   Im vergangenen Herbst hatten sich 55,24 Prozent der Eltern von Zweit- und Drittklässlern beteiligt. Von diesen wollten 36, 5 Prozent ihr Kind „ganz bestimmt“ bzw. „eher ja“ an einer Sekundarschule anmelden, 63,5 Prozent hingegen hatten diese Frage mit „eher nein“ bzw. „bestimmt nicht“ beantwortet.

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