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Prozess um Todesdrama

Stieftochter missbraucht: Angeklagter saß schon in Haft

CASTROP-RAUXEL Im Prozess um das Todes- und Messerdrama von Castrop-Rauxel ist am Donnerstag bekannt geworden, dass der Angeklagte schon früher lange im Gefängnis gesessen hat. In den 90er-Jahren hatte er seine gerade 13-jährige Stieftochter sexuell missbraucht.

Stieftochter missbraucht: Angeklagter saß schon in Haft

Der Angeklagte vor dem Dortmunder Schwurgericht.

Sieben Monate ist es inzwischen her, dass der 47-Jährige seine Ehefrau im Ortsteil Deininghausen erstochen und seine Stieftochter lebensgefährlich verletzt hat. Er war sauer, weil er nicht mit zur Schulabschlussfeier der 16-Jährigen durfte. Im Prozess vor dem Dortmunder Schwurgericht droht ihm nun eine Verurteilung wegen Mordes und Mordversuchs.

Es wäre allerdings schon das zweite Mal, dass der aus Kasachstan stammende Mann ins Gefängnis muss. In den 1990er-Jahren ist er schon einmal zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Fünf davon hat er abgesessen. Der 47-jährige hatte seine gerade 13-jährige Stieftochter vergewaltigt. Was genau passiert ist, ist allerdings unklar. "Ich möchte darüber nicht sprechen", sagte der Angeklagte den Richtern. 

CASTROP-RAUXEL/ DORTMUND Im Prozess um den Mord an einer 45-jährigen Mutter an der Leipziger Straße in Castrop-Rauxel sind am Freitag grausame Details zu den Todesumständen der Frau bekannt geworden. Sie habe nicht den Hauch einer Überlebens-Chance gehabt, hieß es vor dem Dortmunder Schwurgericht.mehr...

CASTROP-RAUXEL Ein grausames Verbrechen um einen offenbar banalen Grund: Die 45-Jährige wollte nicht, dass ihr Lebensgefährte mit auf die Schulabschlussfeier der Tochter kommt - daraufhin griff der 47-Jährige zum Messer und tötete die Frau mit einem gezielten, tiefen Stich ins Herz. Nun beginnt der Prozess gegen den Mann. Die Anklage lautet Mord.mehr...

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