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Student untersucht Denkmalwürdigkeit der Bergarbeiterkononie auf Schwerin

SCHWERIN Er ist mit einer Kamera bewaffnet und macht sich eifrig Notizen: Der junge Mann, der seit einigen Tagen immer mal wieder in der ehemaligen Bergarbeiterkolonie auf Schwerin unterwegs ist, studiert. Raumplanung an der Uni Dortmund und die alte Siedlung.

Student untersucht Denkmalwürdigkeit der Bergarbeiterkononie auf Schwerin

Stefan Pfeil "studiert" die alte Bergarbeiterkolonie auf Schwerin.

Stefan Pfeil, der aus Castrop-Rauxel stammt, hat sich den Bereich um Grimbergstraße, Funkestraße und Schweriner Straße ausgeguckt, um einen Vertiefungsentwurf zu verfassen. „Die Vorarbeit für mein Diplom“, erzählt Pfeil, der im zehnten Semester ist. Und untersuchen will, ob die alte Kolonie möglicherweise taugt, um mit einem Denkmal-Status geadelt zu werden.

Pfeil macht sich aber nicht nur vor Ort schlau, was es mit den neun verschiedenen Haustypen der um 1900 entstandenen Siedlung auf sich hat, für die der Rat bekanntlich eine Erhaltungssatzung aufgestellt hat. 2001 war die Kolonie privatisiert worden – über die Zwischenstation Hartbecke, nachdem sie zuvor der GeWo gehört hatte. Pfeil war auch schon zu Besuch im Planungsamt im Rathaus, um sich dort nähere Infos von Architektin Carola Wilk zu holen, die mittlerweile Ansprechpartnerin für die alte Siedlung ist.  

„Wir unterstützen die Arbeit von Stefan Pfeil“, sagt Achim Wixforth, stellvertretender Planungsamtsleiter. „Und wir sind sehr auf das Ergebnis seiner Studie.“ Möglicherweise könnte die Arbeit den passenden Anlass bieten, mal wieder für den Bauausschuss aufzubereiten, was sich in den letzten Jahren an Modernisierung in der Siedlung getan hat.

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