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Jugend-Handball

TuS Ickern: Knauf juckt es immer noch in den Fingern

Ickern. Am vergangenen Sonntag haben die B-Jugend-Handballer des TuS Ickern (3.), die von Sascha Knauf trainiert werden, ihr Derby in der Kreisliga gegen die HSG Rauxel-Schwerin (4.) mit 27:23 (12:10) gewonnen. Der ehemalige Ickerner Kreisläufer hat in den nächsten Monaten aber noch viel vor – mit seinem Team, aber auch persönlich. Unser Interview.

TuS Ickern: Knauf juckt es immer noch in den Fingern

Sascha Knauf (am Ball), der bis Anfang des Jahres noch in der Landesliga für den TuS Ickern auflief, hat mittlerweile den Handball gegen den Football eingetauscht. Zwei Verletzungen warfen ihn allerdings zuletzt zurück. Dem TuS Ickern ist er aber noch wie vor noch als Trainer der B-Jugend erhalten geblieben. Foto: Volker Engel

Herr Knauf, durch den Sieg am Sonntag beträgt der Rückstand auf den Tabellenführer SV Teutonia Riemke nur noch zwei Punkte. Bisher läuft es ganz gut, oder?

Auf jeden Fall. So langsam trägt unsere Arbeit der vergangenen Zeit auch Früchte. Es hat sich eine Dynamik entwickelt, mit der wir sehr zufrieden sein können.

Was genau meinen Sie mit Dynamik?

Die Mannschaft hat eine super Entwicklung genommen. Aus zwölf Spielern im letzten Jahr, sind mittlerweile 20 geworden. Unser Trainerteam hat sich deshalb auch auf drei Übungsleiter vergrößert. Selbst, wenn wir zu den Spielen nur 14 Spieler mitnehmen können, sind die anderen nicht böse. Das ist schon wirklich klasse.

Aktuell steht Ihr Team auf dem dritten Platz. Welches Saisonziel hat sich die Mannschaft gesteckt?

Unser Ziel ist es, weiter oben mitzuspielen. Mit Teutonia Riemke steht aber schon ein sehr starkes Team an erster Stelle, das bisher alles gewinnen konnte. Unsere Partie am nächsten Samstag gegen den Zweiten ETG Recklinghausen wird aber auch schon eine große Herausforderung.

Im Derby gegen die HSG hat Tom Wegener zwölf der 27 Treffer für Ihr Team erzielt. Ist er ein Kandidat für die Bezirksliga-Senioren?

Für Tom und auch für Marc Teigeler ist diese Trefferquote fast der Normalfall. Und das obwohl die Gegner das wissen und versuchen, die beiden aus dem Spiel zu nehmen. Tom und Marc warten schon auf ihr Doppelspielrecht, durch das sie dann auch für die Senioren auflaufen dürfen.

Wie häufig verfolgen Sie als ehemaliger Spieler der Senioren noch die Spiele der ersten Mannschaft?

Sehr häufig. Ich verfolge die meisten Spiele zusammen mit den Jungs der B-Jugend, weil ich denke, dass das zu einem Vereinsleben dazugehört.

Juckt es dann manchmal noch in den Fingern?

Es juckt bei jeder Partie in den Fingern. Es tut mir sehr leid für das Team, dass sie im Moment so vom Verletzungspech geplagt sind. Ich hoffe, dass sie die Klasse noch halten können. Das wäre auch für die Spieler meiner B-Jugend eine bessere Perspektive. Zwischendurch hatte ich schon überlegt, ob ich wieder mal mitspielen soll. Aber dann kamen die Verletzungen dazwischen.

Gleich mehrere Verletzungen?

Ja, erst habe ich mir beim Handball den linken Ellenbogen ausgekugelt und dann bei meinem ersten Football-Spiel für die Herne Black Barons auch noch den rechten. Die Ärzte haben gesagt, dass ein 6er im Lotto wahrscheinlicher gewesen wäre. Im Moment bin ich alle zwei Tage beim Physiotherapeuten. Wenn es irgendwie geht und auch die Ärzte ihr Okay geben, möchte ich aber wieder mit dem Sport anfangen.

Sascha Knauf ist Trainer der B-Jugend-Handballer des TuS Ickern. Bis zur letzten Saison lief er selbst noch als Kreisläufer für die Ickerner Landesliga-Senioren- auf, ehe er sich in einer neuen Sportart beweisen wollte und zum Football-Verein Herne Black Barons wechselte.

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