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TuS Ickern spürt den Abstiegssog im Rücken

ICKERN Auch nach ihrem Landesliga-Spiel spüren die Handballer des TuS Ickern (12.) weiterhin den Abstiegssog in ihrem Rücken. Durch das 19:23 (11:10) bei der DJK Westfalia Hörde warfen die Ickerner an der Gelegenheit vorbei, den elften Rang von den Gastgebern zu übernehmen.

TuS Ickern spürt den Abstiegssog im Rücken

Stephan Pade, Coach des TuS Ickern.

TuS-Coach Stephan Pade musste vor dem Anpfiff eine Hiobsbotschaft verdauen: Der hochgeschossene Rückraumschütze Florian Vogel, den Pade für den Innenblock der 6:0-Abwehr zuletzt ausbildete, fällt aufgrund eines Bänderrisses im Knöchel vorerst aus. Weshalb die Ickerner notgedrungen in Hörde wieder auf eine offensivere Variante zurückgreifen mussten.

Was allerdings zunächst gut funktionierte. Pade: "Die Abwehr stand gut; wir haben recht ansehnlichen Handball gespielt und einiges für den Gegner Überraschendes gezeigt."

Zunächst fuhren die Europastädter auf der Siegerstraße - wie beim 11:10 zur Pause. Nach dem Seitenwechsel offenbarten die Ickerner Schwächen in der Offensive. Pade: " Es landeten mehr und mehr Bälle neben dem Tor." Der TuS geriet mit 12:13 in Rückstand.

"Bis zum 13:15 war das alles noch ok!", betonte Stephan Pade. Danach ließen die Castrop-Rauxeler abreißen. Die Folge: ein 13:17. Die Lücke konnten die Pade-Mannen nicht mehr schließen. Die fehlenden Alternativen des TuS im Rückraum bemerkten die Dortmunder und zogen sich weit zurück. Was dem Ickerner Kreisläufer sowie den Außenspielern das Leben schwer machte.

Am Sonntag, 11. November, bekommt es der TuS Ickern mit dem Titelanwärter HSG Unna-Lünern. Am Sonntag nahm Stephan Pade als Vorberereitung dieser Begegnung den Tabellenvierten unter die Lupe.

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