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Unerlaubter Waffenbesitz wird teuer

CASTROP-RAUXEL Da hätte ihm die Schreckschusspistole vermutlich wenig genützt. Schlafend und „hilflos“ hatten Passanten den jungen Mann im Juni morgens im Freien entdeckt.

Unerlaubter Waffenbesitz wird teuer

Wobei sich der hilflose Zustand mit erheblicher Trunkenheit erklären lässt. Ernüchtert saß er gestern auf der Anklagebank des Amtsgerichts. Nicht wegen seines Alkoholkonsums, sondern wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Denn um eine Gaspistole in der Öffentlichkeit bei sich zu tragen, muss man im Besitz einen kleinen Waffenscheins sein. War der Mann aber nicht. Auf die Pistole wurde die Polizei nur aufmerksam, weil die besorgten Passanten Hilfe herbeigerufen hatten, nicht wussten, wie es um den Schläfer gesundheitlich bestellt war. „Ich habe das nicht wirklich gewusst“, erklärte der Castroper dem Richter, der ihn über die Vorschriften in punkto Waffenbesitz aufklärte. In einer braunen Packpapiertüte lag die Schreckschusspistole auf dem Richtertisch. Der ehemalige Besitzer war einverstanden, dass die Waffe einbehalten wurde. „Brauch ich sowieso nicht mehr.“

Weil der Angeklagte schon drei Vorstrafen auf seinem Konto hat, schraubte die Staatsanwaltschaft die geforderte Geldstrafe auf 90 Tagessätze zu jeweils 30 Euro hoch. Obwohl der Richter in seinem Urteil auf 60 Tagessätze reduzierte, kommt ihm der unerlaubte Waffenbesitz mit 1800 Euro teuer zu stehen.

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