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Umfrageergebnis

Verwaltung will Sekundarschulen trotz großer Skepsis der Eltern

CASTROP-RAUXEL Trotz einer sehr eindeutigen Ablehnung durch die betroffenen Eltern, will die Verwaltung vom Schuljahr 2013/14 an zwei Sekundarschulen im Stadtgebiet durchsetzen. Eine entsprechende Empfehlung an die Politik kündigten der Bürgermeister und die Schuldezernentin am Freitag an.

Verwaltung will Sekundarschulen trotz großer Skepsis der Eltern

Die Elternschaft der Johannes-Rau-Realschule lehnt die Umwandlung der Schule in eine Sekundarschule ab.

Dann nämlich stellten sie die Umfrageergebnisse vor. „Mich überzeugt die absolute Zahl von 192 Eltern, die ihr Kind ,ganz bestimmt´ oder ,eher ja´ an einer teilintegrierten Sekundarschule anmelden wollen. Damit besteht eine gute Chance, dass das Angebot der Sekundarschule angenommen wird. Und das wollen wir auch der Politik empfehlen“, fasste Bürgermeister Beisenherz seine Position zusammen.  

Auch Schuldezernentin Petra Glöß argumentierte: „Es gibt eine Zustimmung, die die Gründung von zwei Sekundarschulen rechtfertigt“. Falls der rot-grün dominierte Rat dieser Empfehllung folgt, hat dies die Auflösung beider Haupt- und Realschulen zur Folge. Ihren politischen Willen dazu haben SPD und Grüne wiederholt bekundet.

 Wie aus den Ergebnissen der Befragung hervorgeht, würden zwischen 73 und 79 Prozent der Eltern ihr Kind „eher nicht“ bzw. „bestimmt nicht“ an einer Sekundarschule anmelden. Die Quote der echten Befürworter (ganz bestimmt) liegt dagegen nur bei fünf Prozent. An der Befragung von Eltern von Grundschuleltern des 2. und 3. Schuljahres im April und Mai hatten 824 von insgesamt 1366 Müttern und Vätern teilgenommen, was einer Rücklaufquote von 60 Prozent entspricht.

 An beiden Realschulen gibt es erhebliche Widerstände gegen ihre Auflösung. Die Elternschaft der Fridtjof-Nansen-Realschule wandte sich noch einmal in einem Offenen Brief an Beisenherz und die Ratsvertreter, die Schule zu erhalten. An der Johannes-Rau-Realschule gibt es ein klares Elternvotum für deren Erhalt.

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