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VfB Habinghorst: Ring frei, Phönix Eving kommt

CASTROP-RAUXEL Ring frei zur zweiten Runde: Diese Ansage kann für den VfB Habinghorst in seinem zweiten Landesligajahr durchaus als Anleihe von den Faustkämpfern herangezogen werden. Denn eines war auch Trainer Dieter Beleijew im Vorfeld klar: "Jedes Spiel ist ein Nichtabstiegskampf."

VfB Habinghorst: Ring frei, Phönix Eving kommt

André Pape stößt gegen Eving zum Kader des VfB.

Natürlich auch das zweite Saisonspiel gegen Phönix Eving. Zum Serienauftakt ist das Wunschdenken des Habinghorster Trainers ja aufgegangen: "Nur nicht in Wattenscheid verlieren", gab Beleijew seiner neuformierten Elf mit auf den Weg. Ist gelungen. 0:0 stand es nach aufreibenden 90 Minuten, und der Coach selbst wusste anschließend gar nicht, ob er lachen oder weinen sollte: "Wir haben so gut dagegen gehalten, da war bei unseren Torchancen auch möglich, dass wir als Sieger vom Platz gehen."

Und da sitzt das Manko der Heimischen: Die guten Gelegenheiten wurden einfach nicht in Tore umgemünzt. Daran wird zu arbeiten sein. Während die Defensive selbst gegen eine Mannschaft, die mit ehemaligen Oberligaspielern aufgeforstet wurde, gut gestanden hat, war zum Beispiel der junge Martin Kapitzer als einzige Spitze einfach überfordert. Zwar immer in Bewegung, fehlte da letztendlich (noch) die Entschlossenheit beim Abschluss.

Lob für ein VfB-Talent Doch Beleijew war mit dem Auftritt zufrieden: "Der Junge ist 18 Jahre jung und kann uns noch viel Freude bereiten." Vielleicht ja schon morgen, wenn es gegen Phönix Eving geht. Die Evinger haben das erste Spiel gegen Mengede (mit dem ehemaligen VfB-Spieler Marc Olschewski sowie den Ex-Schwerinern Christof Luka und Christian Grond) mit 2:1 gewonnen und kommen guten Mutes in den Habichthorst.

Dabei hat Habinghorst gerade gegen dieses Dortmunder Team einiges klarzustellen. Was war das für ein Spiel in Eving zum Saisonausklang, als Phönix überaus glücklich gewann, weil der VfB seine Riesenchancen nicht verwertete? Andererseits kann man den kommenden Vergleich gar nicht als Revanche ansehen, wurde bei beiden Mannschaften doch mächtig am Personalkarussell gedreht.

Ein Pape kommt, der andere bleibt noch draußen Dennoch sagt Beleijew allen Unkenrufen zum Trotz: "Wir stehen defensiv besser als im letzten Jahr." Beim 2:2 (Tore: Wencel und Nährig) in einem Testspiel gegen den SV Marl-Sinsen am Mittwoch hatte Beleijew alle bisherigen Reservisten spielen lassen. "Überzeugend war das nicht", so Beleijew, der deshalb auf seine bisherige Stammelf baut. Zum Kader wird allerdings André Pape stoßen, während Rückkehrer und Bruder Daniel Pape (aus Mengede) für Sonntag noch nicht spielberechtigt ist.

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