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Polizei verschärft Kontrollen

Was Smartphones im Verkehr so gefährlich macht

CASTROP-RAUXEL Alle Autofahrer wissen um das Verbot, aber viele machen es trotzdem: telefonieren am Steuer. Und obwohl die Strafe auf 60 Euro und einen Punkt in Flensburg erhöht wurde, können doch viele Fahrer ihre Hände nicht vom Smartphone lassen. Wie gefährlich das jedoch ist, zeigt der unser Beitrag.

Was Smartphones im Verkehr so gefährlich macht

Das Handy am Steuer ist teuer und gefährlich. Die Polizei will das Vergehen jetzt verstärkt verfolgen.

Was macht das Smartphone am Steuer und auch Fahrradlenker so gefährlich? Unser Audio-Beitrag klärt die Fragen:

2014 sind deswegen im Kreis Recklinghausen 4880 Strafanzeigen geschrieben worden. Im Rahmen einer NRW-weiten Kampagne wurde noch im Oktober vergangenen Jahres von der Kreispolizei auf die Gefahren hingewiesen. „Durch das Texten am Steuer sinkt die Aufmerksamkeit für den Straßenverkehr um 70 Prozent“, sagt Wieland Schröder von der Pressestelle der Polizei in Recklinghausen. „Das gleicht einer Trunkenheitsfahrt von 1,1 Promille“.

Was die Polizei vor hat:

Daher wollen die Beamten in diesem Jahr verstärkt auf die sogenannten Handys am Steuer achten. „Zusätzliches Personal wird dafür bereit gestellt, auch in Castrop-Rauxel“, so Schröder. Und auch auf Radfahrer wird geachtet. Wer sein Smartphone während der Radfahrt nutzt, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 25 Euro rechnen. Streng genommen dürfen sowohl Rad- als auch Autofahrer das Handy während der Fahrt nicht einmal berühren. Und dabei ist es ganz egal, was man mit dem Smartphone macht.

„Ob man damit Musik hört, eine Nachricht liest oder schreibt oder bei Facebook den Status abfragt. Das macht am Ende keinen Unterschied“, stellt Wieland Schröder klar. „Wer mit 50 km/h zwei Sekunden auf sein Handy starrt, fährt 30 Meter im Blindflug. Das sind mal eben zwei LKW-Längen die man nicht sieht“.

"Nicht so wichtig wie ein Menschenleben"

Und auch Fußgänger sind gefährdet. Im vergangenen Sommer wurde in Witten ein 19-jähriger von einer Straßenbahn überfahren, weil er die Klingel der Tram nicht hörte – er trug Kopfhörer, die in seinem Smartphone steckten.

Der Verkehrsunfallbericht des Kreises Recklinghausen, der in diesem Monat veröffentlicht werden soll, zeigt das Problem noch einmal ganz genau auf und soll die zusätzlichen Kontrollen auch rechtfertigen. „Mit dem Handy am Ohr oder in der Hand gefährdet man sich und andere im Straßenverkehr“, erklärt Wieland Schröder und appelliert an alle Verkehrsteilnehmer: „Lassen Sie das Handy während der Fahrt in der Tasche. Keine Nachricht ist so wichtig wie ein Menschenleben“.

München Kurz eine E-Mail lesen, eine WhatsApp-Nachricht verschicken oder telefonieren: Viele Autofahrer nutzen ihr Smartphone am Steuer - doch das kann böse enden. Der Autoclub Mobil in Deutschland und der TÜV Süd haben jetzt eine Kampagne zur Verkehrssicherheit gestartet, unter anderem in Schulen und Fahrschulen.mehr...

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