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Kein Geld mehr vom Land

Was kommt, wenn das Haus der Begegnung schließt?

HABINGHORST Das Haus der Begegnung war ein Erfolg. Dennoch wird es geschlossen, denn die Finanzierung des Landes läuft aus. Dann ist kein Geld mehr für die Miete da. Einige Veranstaltungen aus dem Hadebe könnten jedoch noch weiter stattfinden.

Das Haus der Begegnung (Hadebe) an der Lange Straße in Habinghorst wird Ende November geschlossen. Als Vorzeigeobjekt im Rahmen des Projektes Soziale Stadt Habinghorst im September 2011 eröffnet, bieten diese Räumlichkeiten etlichen Gruppen Raum für Begegnung, Spiel, Diskussion oder Sprachkurse. Besonders großen Anklang hat das Generationencafé gefunden, zu dem sich jeden Donnerstagvormittag rund 30 Bürger, vor allem Senioren, einfinden. „Mit dem Ende der Landesfinanzierung kann die Miete, rund 1500 Euro warm monatlich, nicht mehr gestemmt werden“, erklärt Manfred Herold, Stadtteilmanager für Deininghausen und Habinghorst. Auch wenn die Förderung, wie beantragt, um zwei weitere Jahre fortgeführt würde, wäre das Haus der Begegnung außen vor, so Herold. Das sei so festgeschrieben.

HABINGHORST Bis Ende September wird an der Kampstraße links und rechts der Lange Straße an der „Grünen Achse“ für gebaut. Sie ist eines der Hauptelemente des Projektes Soziale Stadt Habinghorst.mehr...

Für die Fortführung der regelmäßigen Gruppentreffen sieht er jedoch optimistisch in die Zukunft. Die Geschäftsstelle des Malteser-Hilfsdienstes in derselben Straße, das Kulturzentrum Agora und das Haus der Selbsthilfegruppe „Von Menschen für Menschen“ zählen zu den neuen Anlaufstellen. Wie es mit dem Stadtteilbüro weiter geht, ist dagegen noch nicht geklärt. Hier hoffe man auf eine Finanzierung für das erste Quartal 2015 durch die Stadt, danach setze man auf Gelder durch die Landesförderung für weitere zwei Jahre, so Peter Lessmann vom Stadtteilbüro. Dass es vom Land weitere 840.000 Euro für zwei Jahre Fortführung der Sozialen Stadt geben wird, ist nach wie vor noch nicht sicher. Nach Auskunft der Stadt gibt es für aber deutliche Signale von der Bezirksregierung.  Zu den Projekten, die dann realisiert werden könnten, zählen zum Beispiel ein Seniorengarten und ein Fassadenprogramm für die Lange Straße. Auch ein neues HaDeBe könnte es geben - allerdings auf jeden Fall unter einer neuen Adresse.

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