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Was macht Wochenmärkte wieder attraktiver?

CASTROP-RAUXEL Wer auf Schwerin über den Wochenmarkt mit seinen gerade einmal zwei Ständen geht, der weiß, dass die guten Marktzeiten längst vorbei sind.

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Dieter Krieger vom Ordnungsamt im Betriebsauschuss 1.

Reges Markttreiben sieht wirklich anders aus: Der Wochenmarkt auf dem Neuroder Platz.

Reges Markttreiben sieht wirklich anders aus: Der Wochenmarkt auf dem Neuroder Platz.

Dass Märkte ein grundsätzliches Problem haben und im Konkurrenzkampf zu anderen Lebensmittelhändlern stecken, ist nicht neu. „Die Zahl der Marktbeschicker geht trotz gleichbleibender Standgebühr immer weiter zurück“, verdeutliche Dieter Krieger (Foto) vom Ordnungsamt im Betriebsausschuss 1. 150 000 Euro nimmt die Stadt hochgerechnet auf das Jahr 2007 an Standgebühren ein. Im vergangenen Jahr waren es 163 603 Euro, im Jahr 2002 nahm man noch 220 992 Euro ein. Der Einnahmerückgang 2007 sei aber nicht nur mit der rückläufigen Marktbeschickung zu erklären. Mit der Änderung der Marktgebührenordnung sei auch eine geringfügige Gebührensenkung für die Wochenmärkte in Ickern und Castrop beschlossen worden.

„Um Kosten einzusparen wurde die Abfallentsorgung abgeschafft“, so Krieger. Die zu erwartende jährliche Ersparnis von rund 40 000 Euro konnte im laufenden Jahr aber nur zu zwei Dritteln greifen, da noch Entsorgungskosten für das letzte Quartal 2006 zu zahlen waren. Um Wochenmärkte in Zukunft wieder attraktiver zu machen und aufzuwerten hat sich landesweit ein Arbeitskreis gebildet, an dem Castrop-Rauxel teilnimmt. „Im Januar setzen wir uns zusammen und überlegen, wie wir die Märkte unterstützen können“, erklärte Dieter Krieger. Im Gespräch sei beispielsweise die Einrichtung einer Datenbank, über die Marktbeschicker abrufen könnten, wo es freie Plätze gibt.Runder Tisch Ausschussvorsitzender Ulrich Romahn (SPD) befürwortete die Arbeit des Arbeitskreises zwar, schlug aber vor: „Wir sollten uns vor allem mit unseren örtlichen Marktbeschickern zusammensetzen und gemeinsam überlegen, was gemacht werden muss. Schließlich soll das Marktangebot erhalten bleiben.“ Bert Wagener (Grüne) merkte dazu an: „Vielleicht sollten wir über die Märkte auch in Verbindung mit dem Einzelhandelskonzept sprechen."

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