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Wasserspielplatz an der Emscher und neuer Spielplatzplan der Stadt gefordert

Spielplätze

Die Qualität und der Zustand der Spielplätze soll auf den Prüfstand. Das fordern SPD und CDU von der Stadtverwaltung und wollen einen ganz besonderen an der Emscher bauen lassen.

Castrop-Rauxel

von Tobias Weckenbrock

, 29.06.2018
Wasserspielplatz an der Emscher und neuer Spielplatzplan der Stadt gefordert

Der Spielplatz am Berufsbildungszentrum in Dingen ist einer von zweien im Ortsteil. Der Zustand ist allerdings gerade ausreichend. © Tobias Weckenbrock

In einem Antrag der beiden großen Fraktionen für den Betriebsausschuss 2 verabschiedete die Politik bei Gegenstimmen von FDP, FWI und Grünen und einer Enthaltung der Linken einen Prüfauftrag an die Stadtverwaltung zu einem Bau eines Wasserspielplatzes an der Emscher. Zudem sollen die bestehenden Spielplätze in der ganzen Stadt mit Hilfe eines Spielplatzplanes attraktiver gemacht werden.

Die Gegenstimmen der drei kleineren Fraktionen basierten dabei nicht auf einer Ablehnung der Idee generell, sondern auf der Forderung nach einer Umformulierung des Antrages an Detailstellen. Darauf ließen sich die Antragssteller aber nicht ein und stimmten allein mit der Mehrheit dafür. Der Antrag geht nun so in den Stadtrat weiter und muss auch dort beschlossen werden.

Emscherumbau nutzen

Bei der Frage nach dem Bau eines Wasserspielplatzes wolle man die Gunst des Emscherumbaus nutzen und dadurch möglichst die Kosten für den Bau von der Stadt fern halten. Dazu gebe es positive Signale von der Initiative Emscherland2020 und der damit beauftragen Emschergenossenschaft. Darin sind verschiedene Kommunen, Gebietskörperschaften und andere Interessenträger der Region zusammengeschlossen.

Die Stadtverwaltung zeigte sich in Person von Regina Kleff für den Antrag aufgeschlossen und bestätigte, dass es möglich sei, im Emscherumbau auch über einen neuen Wasserspielplatz nachzudenken. Die Attraktivität eines Wasserspielplatzes, so der im Wahlkreis Schwerin aktive SPD-Ratsherr Sebastian John, sei unbestritten. Das könne man am Schiffshebewerk bei gutem Wetter stets beoachten.

Manche nur im Mindestmaß gepflegt

Die Spielplatzlandschaft, so John weiter, sei ansonsten in Castrop-Rauxel nicht in bestem Zustand. Man sehe daran auch die schwierige Haushaltslage der Stadt. Einige seien in die Jahre gekommen, manch ein Spielplatz werde nur der Sicherungspflicht wegen in einem Mindestmaßes gepflegt.

Darum soll unter Einbeziehung des Kinder- und Jugendparlamentes, der Kitas und Grundschulen ein Spielplatzplan neu aufgestellt werden. Daraus sollen Vorschläge für eine Attraktivierung erwachsen.

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