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Wie die Frau mit der Ausnahmestimme begeisterte

Bet Williams sang wieder im Hof der Wurstküche

Die amerikanische Songwriterin Bet Williams begeisterte in der vergangenen Woche rund 100 Zuschauer in der Wurstküche. Veranstalter Franz Niewelt konnte schon im Vorfeld seine Begeisterung für sie nicht verbergen. Denn ihre Kompositionen sind oft stimmungsvoll – und manchmal überraschend.

Habinghorst

von Christian Püls

, 08.06.2018
Wie die Frau mit der Ausnahmestimme begeisterte

Bet Williams kam gut beim Publikum in der Wurstküche an. Rund zwei Stunden erfüllte sie den Innenhof mit ihrer außergewöhnlichen Stimme. © Christian Püls

Bet Williams hat die Zuschauer am Mittwochabend in der Wurstküche in ihren Bann gezogen. Blues, Folk und Rock bot die Songwriterin mit der grandiosen Stimme. Ganze vier Oktaven soll ihr Stimmumfang messen. Mal verhalten wie der grollende Donner eines fernen Gewitters, mal klar und präzise wie eine Schwertklinge, in der sich das Sonnenlicht spiegelt. Eine Ausnahme-Stimme, mal sanft, mal energisch. Starke Mimik unterstreicht die Stimmung ihrer Songs.

Auftritt ohne Band

Rund 100 Leute sind zur Außenbühne im kleinen Innenhof der Wurstküche an der Hugostraße 19 gekommen und genießen das rund zweistündige Konzert bei bestem Wetter. Derzeit toure sie durch Frankreich und Deutschland, wo sie 20 Stationen ansteuere, erzählt die Amerikanerin unserer Redaktion in einer Pause. „Wenn ich ohne meine Band auftrete, dann probiere ich gerne neue Sachen auf der Bühne aus“, sagt Bet Williams. „Da klappt nicht immer alles, aber die Menschen hier sind so freundlich und zeigen sich begeistert.“ Sie begleitet sich selbst auf der Gitarre, ist auch ihre eigene Tontechnikerin, wenn sie die Regler am Mischpult bedient.

Wie die Frau mit der Ausnahmestimme begeisterte

Ihre Lieder handeln oft von Menschen, denen sie auf ihren vielen Reisen begegnet und die einen Eindruck bei ihr hinterlassen haben. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie in den USA und Deutschland. Kein Wunder, dass sie auf der Bühne immer wieder den einen oder anderen deutschsprachigen Fetzen in ihre Ansagen legt. Sie singt von Liebe und Verlust, davon, dass sie Jesus Christus am Steuer eines Pick-Up-Trucks gesehen habe.

„Mein eigener Roadie“

Dann greift sie zu einer anderen Gitarre, während sie dem Publikum auf Deutsch erklärt: „Heute bin ich mein eigener Roadie.“ Auf Englisch fährt sie fort, dass nun der fröhlichste, aber auch traurigste Song folge, begleitet auf einer Gitarre, exotisch auf DAD gestimmt. Zum Ende wurde es aber wieder ausgelassen.

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