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Generationsübergreifendes Wohnen

"WohnSinn“ auf der Zielgeraden

CASTROP-RAUXEL Zweieinhalb Jahre nach seiner Gründung sieht sich „WohnSinn“ auf der Zielgeraden. „Ein Investor und ein Grundstück sind gefunden, jetzt kommt es zum Schwur“, gibt Helmut Arns, Vorstandsmitglied des Vereins für generationsübergreifendes Wohnen in Castrop-Rauxel, den aktuellen Sachstand wieder.

"WohnSinn“ auf der Zielgeraden

Die Mitglieder des Castrop-Rauxeler Wohnsinns.

Jetzt seien lediglich noch Details abzuklären. Für die Errichtung des bislang ambitioniertesten alternativen Wohnprojekts in Castrop-Rauxel für Interessenten mit richtungweisenden sozialen und ökologischen Standards wird es also in Kürze konkret. Vorgesehen sind 25 bewohnte Wohneinheiten sowie eine gemeinschaftlich finanzierte zusätzliche als Gemeinschaftseinrichtung „in stadtnaher Lage“, wie es in den WohnSinn-Richtlinien ausdrücklich heißt.

Erwartetet werden von den Mitbewohnern zudem Bereitschaft zu Nachbarschaftshilfe sowie das Bekenntnis zu nachhaltig umweltbewusstem Handeln. Unverzichtbare Standards sind deshalb eine Wohnanlage mit Niedrigenergiehaus-Standards, einer Solaranlage für Warmwasser, Regenwassernutzung für die Toiletten, ein autofreier begrünter Innenhof, Spielflächen für Kinder sowie fußläufige Erreichbarkeit von Nahverkehr, Kindergarten, Schule, Ärzte und Geschäfte. Darüber hinaus will die Wohngemeinschaft eine gute Mischung nach Alter, Familien und Einkommenssituation.

Weitere Interessenten seien willkommen, betonte Arns (Informationen unter Tel. 81061) Nach Auskunft des Technischen Beigeordneten Heiko Dobrindt steht die Stadtverwaltung in einem „konstruktiven Dialog“ mit dem Verein. Man sei sehr positiv gegenüber diesem „sehr innovative Konzept“ eingestellt, versicherte er. Allerdings sei es auch „keine leichte Übung, so viele Parteien unter einen Hut zu bringen“. Sobald ein zustimmungsfähiges Konzept vorliege, werde man auch das entsprechende Planungsrecht schaffen, stellte er klar.  

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