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Workshop-Ideen von "Ab in die Mitte" sollen bis 2010 umgesetzt werden

CASTROP-RAUXEL Die Landesinitiative "Ab in die Mitte!" macht sich zwar erst ab dem 25. August im Stadtbild bemerkbar, Wirtschaftsförderer Herbert Ramme hat aber zur Umsetzung von Workshop-Ergebnissen bereits Förderanträge beim Land gestellt.

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Ihr Rilke-Projekt zeigt die Tanz-Etage von Barbara Manegold auf dem Lambertusplatz. privat

Angstraum Unterführung: Wie in diesem Beispiel soll die Unterführung an der Oberen Münsterstraße als eins der Tore zur Stadt illuminiert werden.

Denn nachhaltig sollen neue Stadteingänge Fußgängern an der Oberen Münsterstraße und der Zeppelinstraße sowie Aufofahrern an der Dortmunder, der Wittener, der Widumer und der Herner Straße den Weg in die Altstadt weisen.

Tag-Nacht-Panorama an den Stadteingängen

Architekten, Lichtdesigner und Studenten der Universität Dortmund sollen in konkurrierenden Gruppen Vorschläge machen, wie man an diesen sechs Orten Stadteingänge sichtbar machen kann. "Nicht in Form von mittelalterlichen Stadttoren, sondern in Form eines Tag-/Nacht-Panoramas", beschreibt Sigurd Evers vom Büro InCampo. Beispielhaft werden die Angstraum-Passage an der Oberen Münsterstraße und die Brücke Herner Straße illuminiert.Stadttor-Ideen und Kift-Gedichte

Mit den beantragten Fördergeldern sollen die Stadttor-Ideen der Workshop-Gewinner bis 2010 umgesetzt werden. Parallel dazu wird dort, wo jetzt der ASG-Pavillon abgerissen wird, der Kulturplatz Leonhard entstehen. "Das ist quasi ein Ergebnis der vorangegangen 'Ab in die Mitte'-Aktionen", so Stadtentwickler Martin Oldengott. Mit einer baulichen Veränderung würden die Versprechen aus den Vorjahren eingelöst. Auch hier will man bis 2010 vorangekommen. Schließlich soll Castrop-Rauxel glänzen, wenn Essen Kulturhauptstadt wird und Roy Kifts Vision von "Castrop-Rauxel - Ein Gedicht" umgesetzt wird. Beim Nightshopping am Freitag, 5. September, setzt der Kulturschaffende erste poetische Akzente in der Altstadt. "In Geschäften wird es Gedichte passend zur Ausrichtung des Warensortiments geben", kündigt Sigurd Evers an.

Seniorenstadtplan angedacht

Auf die von der Jury hoch gelobte Nachhaltigkeit setzt auch der Demografie-Workshop in Kooperation mit Senioren- und Behindertenbeirat. "Mit dem Sachverstand der Beiräte soll konkret ein Seniorenstadtplan erstellt werden", verdeutlicht Demografiebeauftragter Klaus-Dieter Wagner. Dies sei der Auftakt zur Gründung einer Agenda Altstadt. Das gesamte Programm kostet 40 000 Euro. Das Land trägt 60 Prozent, die Stadt 30 Prozent und der Cityring 10 Prozent.Music Night Shopping am 5. September - Music Night Shopping heißt es in Kooperation mit den Altstadt-Händlern am Freitag, 5. September von 19 bis 24 Uhr. In der gesamten Stadt sollen lokale Künstler unterwegs sein. Auf dem Simon-Cohen-Platz spielt von 20 bis 20.45 Uhr die Big-Band des Adalbert-Stifter-Gymnasiums. Die Tanz-Etage von Barbara Manegold führt von 21 bis 21.30 Uhr auf dem Lambertusplatz ihr Rilke-Projekt „Bis zum Himmel und darüber hinaus“ auf. Die Unterführung an der Oberen Münsterstraße wird von 21.30 bis 22 Uhr zur Chor Passage. Dort singt der Gemischte Chor Alt-Castrop. Die Akkordeon-Big-Band „Druckluft“ spielt von 22 bis 23 Uhr auf dem Lambertusplatz.  - In einem Filmprojekt werden öffentliche und private Stadtfilme während des Nightshoppings von 20 bis 23 Uhr an die Wand des Hauses Im Ort 11 projiziert.  - Zum Abschluss von „Ab in die Mitte“ gibt es am Sonntag, 14. September, von 11 bis 18 Uhr einen großen Autosalon der hiesigen Vertragswerkstätten.  - Das Programmheft liegt in den nächsten Tagen in den Altstadt-Geschäften aus.

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