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XXL: Säuglinge schaffen es meist über 4000 Gramm

CASTROP-RAUXEL 4300 Gramm, 58 Zentimeter Länge und 38 Zentimeter Kopfumfang: Im Rochus-Hospital erblicken immer mehr Kinder das Licht der Welt, bei denen diese Maße gang und gäbe sind. Damit liegt Castrop-Rauxel voll im Bundestrend.

XXL: Säuglinge schaffen es meist über 4000 Gramm

In Deutschland bringen inzwischen acht bis zehn Prozent aller Neugeborenen 4000 Gramm und mehr auf die Waage.

In Deutschland bringen nämlich inzwischen acht bis zehn Prozent aller Neugeborenen 4000 Gramm und mehr auf die Waage. "Erst vor einigen Tagen haben wir darüber in der Frühbesprechung geredet: unter 4000 Gramm gibt es kaum noch Kinder", erzählt Dr. Michael Glaßmeyer, Chef der Gynäkologie im St. Rochus-Hospital.Neue Richtwerte Als Dr. Michael Glaßmeyer 1985 sein Examen machte, sah Babys Welt noch viel kleiner aus. "3000 Gramm Geburtsgewicht war die Zahl, die ich damals auswendig lernte", erinnert sich der Mediziner. Heute gibt es andere Richtwerte. 3700 Gramm ist bei Jungen die Norm, für Mädchen sind 3540 Gramm normal.

Bei der Größe hat sich auch etwas verändert. 50 Zentimeter hatten Kinder durchschnittlich im Jahr 1985, heute sind es 52cm bei Mädchen, 54 cm bei Jungen. "Vergessen darf man dabei aber auch den Kopfumfang nicht, der bereitet am meisten Probleme. Denn das Kind kommt nun mal in der Regel mit dem Kopf zu erst", unterstreicht Dr. Michael Glaßmeyer.

Genetisches Potenzial wird heute besser ausgenutzt

Warum Babys heute so sind, wie sie sind, hat mehrere Gründe. "Zum einen ernähren wir uns alle besser. Mangelsituationen gibt es bei uns in Deutschland nicht mehr so wie beispielsweise in Afrika", so der Mediziner. Zudem werden Menschen immer größer. "Durch optimale Bedingungen wird genetisches Potenzial einfach besser ausgenutzt", betont Dr. Michael Glaßmeyer. Darüber hinaus steige die Zahl der Diabetes-Schwangerschaften an, die auch für größere Kinder sorge.

Nicht zuletzt komme es auf die Ernährung der Mütter während der Schwangerschaft an. Sie sollten darauf achten, dass die Gewichtszunahme nicht zu drastisch ist, rät Dr. Glaßmeyer.

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