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Zehn Jahre Haft für Mitglied der Burger-King-Bande

Landgericht

Ein Verdächtiger aus Castrop-Rauxel ist auf der Flucht. Zwei mutmaßliche Räuber stehen vor Gericht: Es geht um Raubüberfälle auf Burger King und Discounter.

Castrop-Rauxel/Essen

von Jörn Hartwich

, 27.06.2018
Zehn Jahre Haft für Mitglied der Burger-King-Bande

Am Landgericht in Essen gab es ein Urteil. Der eigentlich mitangeklagte Castrop-Rauxeler bleibt aber weiterhin verschwunden. © picture alliance / Bernd Thissen

Nach zwei Überfällen in Marl und Recklinghausen ist ein 26-Jähriger aus Waltrop am Mittwoch zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Ein mutmaßlicher Mittäter aus Castrop-Rauxel ist weiter auf der Flucht.

Die Richter am Essener Landgericht sind überzeugt, dass der 31-jährige Castrop-Rauxeler am 26. November 2016 eine Burger-King-Filiale in Recklinghausen überfallen hat. „Auf den Überwachungsvideos hat man gesehen, wie er den Schichtleiter geschlagen hat“, hieß es in der Urteilsbegründung. Er habe außerdem versucht, einen Innentresor mit einem Vorschlaghammer zu zertrümmern. „Das ist ihm aber nicht gelungen.“

Bekannten vor der Tat instruiert

Die Richter sind überzeugt, dass der verurteilte Waltroper seinen Bekannten vor der Tat instruiert hat. „Er hat mit ihm über die Sache gesprochen, er hat ihm den Plan erläutert und ihm gesagt, wie er dort reinkommt.“

Der Castrop-Rauxeler, der von bulliger Statur sein soll, hätte mit auf der Anklagebank sitzen sollen, war zum Prozessauftakt aber nicht erschienen. Wo er sich aufhält, ist unbekannt. Sollte er festgenommen werden, wird sein Prozess nachgeholt.

Mitarbeiter freigesprochen

Ein Mitarbeiter der Burger-King-Filiale, der ebenfalls angeklagt war, ist freigesprochen worden. Ihm war vorgeworfen worden, dem Castrop-Rauxeler eine Tür geöffnet zu haben. Das hatte sich im Prozess laut Urteil nicht beweisen lassen.

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