Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Abriss des Kraftwerks Knepper

Zwei Jahre bis zur Planung der neuen Gewerbefläche

OESTRICH/DEININGHAUSEN Die Abrissarbeiten am stillgelegten Kraftwerk Knepper haben begonnen. Sie sollen sich in drei Schritten über die nächsten zwei Jahre erstrecken. Die neue Nutzung soll im Anschluss geplant werden. Weitere Fragen zum Abriss und zur Verkehrslage sind zum Teil noch nicht geklärt.

Zwei Jahre bis zur Planung der neuen Gewerbefläche

Die Hagedorn-Gruppe hat das stillgelegte Kraftwerk Knepper gekauft. Mit Revital will man die Fläche beleben. Foto: Tobias Weckenbrock

Bei dem Ausschuss für Bürgerbeteiligung und Stadtentwicklung in Dingen gab der technische Beigeordnete Heiko Dobrindt einen Überblick zu den Abrissarbeiten, die sich über die nächsten zwei Jahre erstrecken sollen.

Gekauft wurde das Gelände schlussendlich von der Firma Hagedorn aus Gütersloh die sich, so Dobrindt, auf den Abriss und die Aufbereitung alter Industrieanlagen für neue Gewerbezwecke spezialisiert haben.

WhatsApp-Nachrichten für Castrop-Rauxel

Kostenloser Service der Ruhr Nachrichten

Castrop-Rauxel Zehntausende Menschen in Castrop-Rauxel nutzen WhatsApp. In der beliebten App gibt es jetzt auch die Nachrichten der Ruhr Nachrichten: täglich das Wichtigste der Europastadt. Hier können Sie sich für den kostenlosen Service anmelden.mehr...

"Sie haben gemerkt, dass die ersten Arbeiten vor einiger Zeit begonnen haben", sagt Dobrindt zu den anwesenden Anwohnern des Stadtteils. Es handele sich hier um die erste von drei geplanten Phasen, in die der Abriss unterteilt werden soll.

"Aktuell werden alle leicht beweglichen Materialien aus dem Kraftwerk entfernt und es wird aufgeräumt", so Dobrindt. Im zweiten Schritt sollen dann fest verbaute Wertstoffe, also Stromleitungen in den Wänden und ähnliches, aus dem Kraftwerk Knepper entfernt werden.

Sprengung des Kühlturms noch unklar

Ist das Gebäude dann entkernt, folgt der Abriss und Abtransport der Bauten selber. "Die entsprechenden Abbruchanträge liegen schon bei der Stadt", sagt Dobrindt. Noch nicht geklärt ist, ob der große Kühlturm gesprengt wird, ein übliches Verfahren bei derartigen Abrissarbeiten. Auch müssten für die auf dem Kraftwerksgelände nistenden Turm- und Wanderfalken noch Alternativen geschaffen werden.

Die neue Nutzung des über 60 Hektar großen Geländes - von denen etwa sechs Hektar auf Castrop-Rauxeler Gebiet liegen - werde man in zwei bis zweieinhalb Jahren planen. Hier sollen die Bürger mit einbezogen werden. Klar ist, dass man auf die Ansiedlung von Logistikunternehmen und weiteren kleineren Gewerben auf dem Gelände hofft.

OESTRICH/CASTROP-RAUXEL Was entsteht genau auf dem Gelände des alten Kraftwerks Knepper? Diese Frage ist noch nicht geklärt. Die Gütersloher Hagedorn-Gruppe als neuer Eigentümer will die Fläche nach abgeschlossener Sanierung an Projektentwickler weiterverkaufen. Ein Ziel gibt es aber schon.mehr...

Ob man, weil der Großteil des Geländes auf Dortmunder Gebiet liegt, bei der Planung ins Hintertreffen gerate, möchte Heinrich Strauß, sachkundiger Bürger der SPD, wissen. "Wir kooperieren mit den Dortmunder Kollegen sehr gut", sagt Dobrindt. Schließlich hätten alle Beteiligten ein Interesse daran, das alte Kraftwerksgelände einer erfolgreichen neuen Nutzung zuzuführen.

Abbruch nicht über Oestricher Straße

Wie der Abtransport des Abbruchs gestaltet werde, möchte Strauß wissen. Hierzu kann EUV Vorstand Michael Werner bisher nur sagen, dass dieser nicht über die Oestricher Straße geführt werden soll, auch um Rücksicht auf die Anwohner zu nehmen. Eine Alternative werde zur Zeit gesucht. Grundsätzlich sei die Verkehrsanbindung zur Nahe gelegenen A45 gut. Die Zubringung bereite noch Kopfzerbrechen.

Auch bei der Frage nach einer grundsätzlichen Sanierung der Oestricher Straße gibt es keine Fortschritte zu vermelden. Die Straße auf einen Kilometer zu sanieren würde mit einer Million Euro zu Buche schlagen, so Werner. Geld, das die klamme Stadt nicht aus dem Ärmel schütteln kann.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

OGS-Essen ab 1. August in Castrop-Rauxel teurer

Mehrheit stimmte im Ausschuss für die Erhöhung

Castrop-Rauxel Zum 1. August wird das OGS-Essen für Eltern teurer. Das hat die Politik im Fachausschuss so beschlossen – gegen die Stimmen von Linken, Grünen und FWI. Die Verwaltung hat aber noch einen eiligen Prüfauftrag.mehr...

Familienstreit endet vor Amtsgericht Castrop-Rauxel

22-Jähriger schlägt Onkel mit Bierflasche nieder

Castrop-Rauxel Weil ein 22-Jähriger seinen Onkel mit einer Bierflasche niedergeschlagen hat, musste er sich wegen Körperverletzung vor dem Amtsrichter verantworten. Beim Prozess kam heraus, dass der eskalierte Streit die Folge jahrelanger Familienquerelen war.mehr...

Suche nach Kita-Plätzen in Castrop-Rauxel

Rund 100 Eltern müssen weiter um einen Platz zittern

CASTROP-RAUXEL Mindestens 100 Eltern suchen für August immer noch händeringend nach einem Betreuungsplatz-Platz für ihren Nachwuchs. Die tatsächliche Zahl könnte sogar noch höher sein.mehr...

1000 Euro für ein neues Rettungsboot

Wie die DLRG sich eine dicke Spende im Radio sicherte

Castrop-Rauxel Manchmal muss es schnell gehen, manchmal muss man spontan sein, um etwas zu erreichen: Die DLRG-Kreisgruppe ist das offensichtlich. Am Dienstag schafften es die Lebensretter, binnen wenigen Stunden spontan über 100 Leute für eine Aktion zusammenbekommen. Das bringt nun bares Geld.mehr...

Außengastronomie füllt Stadtkasse auf

Wer Stühle rausstellt, muss Sonder-Gebühren zahlen

Castrop-Rauxel. Ob in der Mittagspause oder am Wochenende – bei schönem Wetter zieht es die Castrop-Rauxeler jetzt wieder in Straßencafés. Viele wissen nicht, dass die Gastronomen, die das anbieten, dafür ins Portemonnaie greifen müssen. Wir erklären die „Sondernutzungsgebühr“.mehr...

rnFeuerwehr Castrop-Rauxel wird neu ausgestattet

So gut ist die 1600-Euro-Ausrüstung für Feuerwehrleute

Castrop-Rauxel Wenn die Feuerwehr anrücken muss, geht es oft um Leben und Tod. Allerdings nicht nur für diejenigen, die möglicherweise in einer Brandwohnung eingeschlossen sind, sondern auch für die Feuerwehrbeamten selbst. Wir erklären im Detail, wie ihre neue Ausrüstung sie vor den Flammen schützt.mehr...