Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

City-Triathlon: So entsteht mitten in der Stadt ein Schwimmbecken

WITTEN Europa-Premiere in Witten: Zum ersten Mal wird am Wochenende, 30./ 31. August, ein Triathlon komplett im Zentrum einer Innenstadt ausgetragen. Dafür hat das Triathlon-Team Witten am Freitag auf dem Parkplatz des Saalbaus ein mobiles Schwimmbecken aufgebaut.

City-Triathlon: So entsteht mitten in der Stadt ein Schwimmbecken

Voller Körpereinsatz ist beim Aufbau des Schwimmbeckens von Nöten. Hier werden gerade die Beckenränder, eine Stahlkonstruktion, in die Plane des Beckens geschoben

Die Vorbereitungen für den 1. Sparkassen City-Triathlon laufen auf Hochtouren. Richard Gutt beobachtet das wilde Treiben hinter dem Parkhotel. Der Sportliche Leiter des Triathlon-TEAM-Witten ist für all das verantwortlich.

Er hatte die Idee, einen richtigen Triathlon – also Schwimmen, Radfahren und Laufen – in der Wittener Innenstadt zu veranstalten. Seit Jahren bestimmen die Wittener Vereine das Triathlon-Geschehen in der Bundesliga mit. Da passt es, dass Witten auch für eine europaweite Premiere sorgt. Denn in einer Innenstadt fand bisher noch nie ein richtiger Triathlon mit integrierten Wettkämpfen statt.

Ein portables Schwimmbecken macht dies nun möglich. Die französische Firma „williwaw“ stellte das Becken, 20 m breit und 25 m lang, zur Verfügung. Zwei französische Mitarbeiter kamen am späten Donnerstagabend in Witten an, Freitag begannen sie pünktlich um 8 Uhr mit dem Aufbau.

Rainer Altenberend von den Stadtwerken Witten beobachtet das bunte Treiben und erklärt die einzelnen Arbeitsschritte. „Drei große Teile des Schwimmbeckens müssen miteinander verbunden werden. Mit einem Schweißbrenner werden die Plastikteile zusammengeklebt. Anschließend wird eine Stahlkonstruktion, der Beckenrand, aufgebaut.“ Der Clou ist jedoch: Das Becken ist selbsttragend. Dies wird deutlich, als die Stadtwerke beginnen, das vorbereitete Becken zu fluten. Weiße Stützen an den Seiten dienen der Stabilität. Mit zunehmenden Wasserpegel richten sich diese auf. „Eigentlich ganz simpel“, sagt Rainer Altenberend.

Etwas improvisiert werden musste dennoch. Da die Beckenränder nicht stabil genug zum Abdrücken bei der Wende sind – beim Triathlon geht es schließlich um jede Sekunde – ging es noch schnell in den Baumarkt, um stabile Wände aus Holz zu zimmern. „Das übernehmen das technische Hilfswerk und die Feuerwehr“, so Altenberend. Richard Gutt freut sich beim Anblick des Beckens immer mehr auf das Wochenende. „Ich bin froh, wenn heute abend das Wasser drin ist.“

Auch Uwe Günther vom DLRG ist vor Ort. Bereits am Samstag, einen Tag vor dem eigentlichen Wettkampf, nutzt die DLRG das Becken für zahlreiche Aktionen. „Wir sind mit 15 Helfern hier, arbeiten alle Hand in Hand, sonst geht es nicht“, sagt er. Auch die Wechselzone wird noch Freitag aufgebaut, ein langer Tag für die Helfer. Aber lohnen wird es sich mit Sicherheit.  

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Foto-Aktion

Wir suchen die schönsten Herbstbilder der Region

Dortmund Stimmungsvoller Frühnebel, leuchtende Wälder und strahlende Sonnenstunden - der Herbst in der Region zeigt sich in all seinen Facetten. Und Sie halten die schönsten Augenblicke mit der Kamera fest? Dann schicken Sie uns die Bilder und wir veröffentlichen sie in einer Fotostrecke!mehr...

Spielplatz in Witten

Passanten treffen auf Zwei-Meter-Schlange

WITTEN Eigentlich ist der Spielplatz am Nöcksken in Vormholz ein ziemlich friedlicher, unauffälliger Ort. Ein paar Passanten staunten allerdings nicht schlecht, als sie neben Klettergerüst und Wald plötzlich auf eine zwei Meter lange Boa stießen.mehr...

Siegerzeit 53 Sekunden

Wettbewerb der Spargelschäler

WITTEN Markt-Treiben, blauer Himmel, was will man mehr? Da gibt´s was: Am Samstag wurde auf dem Rathausplatz der stadtbeste Spargelschäler ermittelt.mehr...

Lok Witten

Wittener stirbt bei Extrem-Berglauf auf der Zugspitze

GARMISCH-PARTENKIRCHEN/WITTEN Tödliches Drama auf der Zugspitze: Bei einem Extrem-Berglauf sind am Sonntag zwei Männer ums Leben gekommen, darunter ein 41-jähriger Mann aus Witten. Mit Bestürzung reagierten die Verantwortlichen des Triathlon Team Witten, als sie vom Tod des Vereinsmitglieds Uwe M. erfuhren. Es war der erste Berglauf für den Marathonläufer. Einer seiner Teamkollegen war aufgrund des schlechten Wetters zuvor umgedreht.mehr...

Lok Witten

Unglück an der Zugspitze: Veranstalter von Staatsanwaltschaft vernommen

MÜNCHEN/WITTEN Der Tod der beiden Männer bei dem Extrem-Berglauf auf die Zugspitze am Sonntag geht vor allem auf Unterkühlung der Sportler zurück. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag nach der Obduktion mit. Jetzt trauern die Wittener Sportskameraden des verstorbenen Uwe Moldenhauer um ihn. Unterdessen wurde der Veranstalter als Zeuge vernommen.mehr...

Lok Witten

Männergesangsverein "Deutsche Eiche" hat Nachwuchssorgen

BUCHHOLZ „Wenn ich mal eine Durchhänger habe, geht es mir nach zwei Stunden Probe gleich viel besser“ wirbt Josef Lutz, der zweite Vorsitzende des Männergesangvereins (MGV) „Deutsche Eiche“ 1880 Hammertal, für das Chorsingen.mehr...