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Hilfe für die Türkei

DRK ist für Einsatz im Erdbebengebiet bestens gerüstet

WITTEN In den Startlöchern steht der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), um im Bedarfsfall Auslandshelfer ins osttürkische Erdbebengebiet zu schicken. „Unser Generalsekretariat in Berlin hat noch keine Hilfe angefordert“, so Michael Schuh, der für das DRK Witten schon häufig in Krisengebiete gefahren ist.

„Die Zentrale arbeitet eng mit dem Türkischen Roten Halbmond zusammen“. Er selbst würde sofort zu einem Hilfseinsatz aufbrechen. „Ich habe das glücklicherweise mit meinem Arbeitgeber so geregelt.“ Michael Schuh weiß aus eigener Erfahrung, dass die Menschen im Erdbebengebiet dringend Hilfe brauchen. Helfende Hände werden beim Aufräumen, bei der Versorgung und Betreuung der Opfer gebraucht. „Keiner weiß wirklich, wie viele Menschen noch unter den Trümmern begraben liegen.“

Natürlich wird auch Geld benötigt. Aus diesem Grund organisieren die Rotkreuzler eine Spendenaktion in der Innenstadt. Am Samstag wird unter anderem das Jugendrotkreuz in der Innenstadt unterwegs sein – mit den verplombten Sammeldosen in den Händen. „Die Spenden fließen direkt in die Hände des Türkischen Roten Halbmondes für die aktuellen Erdbebenopfer“, erklärt Michael Schuh und hofft auf spendenfreudige Wittener Bürger. Schließlich haben viele türkische Mitbürger noch Verwandte in Ostanatolien. Darüber hinaus gibt es aber auch ein bundesweites Spendenkonto 41 41 41 bei der Bank für Sozialwirtschaft.

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