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Erste Hilfe-Aktionstag

DRK vermittelt lebensrettendes Wissen

ANNEN Die Ergebnisse einer DRK-Umfrage sind erschreckend: Viele Deutsche möchten zwar Erste Hilfe leisten, sind bei der praktischen Umsetzung von stabiler Seitenlage oder Druckverband jedoch überfordert. Um Abhilfe zu schaffen, bietet das Rote Kreuz am Samstag, 23. März, einen Erste Hilfe-Aktionstag an.

DRK vermittelt lebensrettendes Wissen

Heißen Kaffee spendiert das DRK am 8.Mai, um auf seine Aufgaben und sein 150-jähriges Bestehen aufmerksam zu machen.

Wie legt man einen Verletzten richtig in die stabile Seitenlage? Was tut man bei starken Blutungen? Nach solchen Kenntnissen fragten das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und der ADAC Menschen in 14 Europäischen Ländern. Das Ergebnis: Die Bereitschaft, Erste Hilfe zu leisten, ist bei den Deutschen zwar groß, die Praxis aber durchaus noch verbesserungswürdig.

Daher bietet das DRK Witten am Samstag, 23. März, kostenlose Fresh-up-Kurse an, bei denen Interessierte die Praxis auffrischen können. Anmelden kann man sich vorab beim DRK oder spontan an einem Infostand in der Stadtgalerie. An dem Stand kann man sich bei den Mitgliedern des DRK von 10 bis 16 Uhr auch über Erste Hilfe informieren, sein Wissen testen oder Maßnahmen üben.„Oftmals sind die lebensrettenden Kenntnisse verblasst, wenige Bürger besuchen überhaupt mehr als einen Erste-Hilfe-Kurs und im Durchschnitt liegt der letzte Lehrgang über fünf Jahre zurück. Die Ergebnisse zeigen uns, dass ein Erste-Hilfe-Kurs im Leben zu wenig ist, um kompetent helfen zu können“, erklärt Ausbildungsleiter Thorsten Knopp.

Auffallend sei auch, dass nur knapp 16 Prozent der Deutschen einen Erste-Hilfe-Kurs aus Eigeninteresse machen. Viel häufiger würden der Führerschein (ca. 62 Prozent) oder der Beruf (ca. 26 Prozent) als Anlass genannt. Dabei sei es nicht nur als Autofahrer wichtig, Erste Hilfe leisten zu können, sondern auch in anderen Situationen. „Rund 80 Prozent der Unfälle passieren im Haushalt“, sagt Christian Schuh vom DRK. „Oft sind es keine Fremden, die man versorgt, sondern Verwandte, Freunde oder Arbeitskollegen.“ Umso erschreckender ist es, dass nur 20 Prozent der Befragten in der Lage sind, ein Unfallopfer wiederzubeleben. Darum hofft das DRK möglichst viele Menschen zu erreichen.

„Unser Traum wäre es, dass 100 Menschen zu den kostenlosen Fresh-up-Kursen kommen, aber auch wenn es nur zehn sind, ist es für uns immer noch ein Erfolg, denn diese zehn Menschen können beim nächsten Unfall Erste Hilfe leisten“, meint Schuh. Die Fresh-up-Trainings finden nicht nur in Witten, sondern auch in Hattingen, Herdecke und Gevelsberg anlässlich des 150-jährigen Jubiläums des DRK statt.

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