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Die Schätze der Kinder entdecken

MITTE "In jedem Kind sind Schätze verborgen", sagt Prof. Ursula Zinder von der Ev. Fachhochschule. Doch die müssen oft erstmal entdeckt werden.

Die Schätze der Kinder entdecken

Freuen sich über den Erfolg der "Schatzsuche": EFH-Prof. Ursula Zinder (oben, 2.v.l.), Rotraut Burchhardt-Kamplade (daneben) und Betreuerinnen des Projektes mit den Schülerinnen Fabienne und Sissi.

Diesen Zweck hat ein Schülerhilfe-Projekt des Kinderschutzbundes Bochum im Verein mit der EFH und der Fahrendeller Grundschule in den vergangenen zwölf Monaten verfolgt - "sehr erfolgreich", bekräftigt die Vorsitzende Rotraud Burchhardt-Kamplade, "so dass wir jetzt in den zweiten Durchgang starten können."

"Fördernde Rolle"

Fünf Kinder aus der 2. Klasse hatten die Studenten-Praktikantinnen des Fachbereichs "Soziale Arbeit" ein Jahr lang betreut. Kinder, die sehr zurückhaltend waren, ihr eigenen Bedürfnisse nicht artikulieren, sich schwer gegen andere Altersgenossen behaupten konnten. "Es ging darum, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und sich durchzusetzen, ihre eigenen Fähigkeiten und Stärken zu erkennen", beschreibt Studentin Martina Kerff die "fördernde Rolle" in diesem Praktikum.

Das hatte nicht nur Auswirkungen auf die seelische Verfassung, sondern auch auf die Leistungen: "Die haben sich ebenso stark verbessert wie die Beteiligung am Unterricht", bestätigt Schulleiterin Cornelia Adams.

Riesige Nachfrage

Ein willkommener Nebeneffekt, denn das Betreuungsprogramm bestand ja eben nicht aus Nachhilfe. Aber, was heißt schon Programm. Das gab es eigentlich gar nicht, sagt Studentin Eva Baumhove - "wir haben die Pläne individuell nach den Bedürfnissen der Kinder gestaltet, dabei ihre Persönlichkeit aufgedeckt und gestärkt" - ob im Café, beim Schwimmen oder Schlittschuhlaufen. "Es war eine schöne Zeit, ein Geschenk auch für uns."

Das sehen z. B. Sissi (8) und Fabienne (9) ebenso und sind ein bisschen traurig, dass die "schöne Zeit vorbei ist". Aber andere Fahrendeller Schüler warten schon auf den nächsten Durchgang, vier an der Zahl, die in den Genuss einer 1:1-Betreuung kommen. "Die Nachfrage ist riesig", freut sich Burchhardt-Kamplade. Leider stehen nicht mehr Praktikanten zur Verfügung, wie auch Prof. Zinder bedauert: "Die Studienstruktur lässt das nicht zu."

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