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Die gute Mischung macht es

HERBEDE Seit fast zwei Jahrzehnten findet im Rittersaal von Haus Herbede an der Von-Elverfeldt-Allee direkt an der Ruhr eine Kleinkunstreihe mit bekannten Künstlern statt. RN-Mitarbeiter Dietmar Bock sprach mit Gerd Beiderbeck und Volker Marquass, den beiden Initiatoren dieser edlen Kleinkunst-Reihe in Herbede.

Die gute Mischung macht es

Gerd Beiderbeck und Volker Marquass.

Herr Beiderbeck, Herr Marquass seit wann gibt es diese Kleinkunst-Reihe im altehrwürdigen Rittersaal?

Beiderbeck: Es begann vor genau 19 Jahren.Marquass: Nächstes Jahr feiern wir immerhin schon das 20-jährige Bestehen.

Wie entstand diese Kleinkunst-Show?

Beiderbeck: Wir beide kannten uns vom Segeln her. Und als ich den Saal hier im Haus Herbede gesehen habe, wusste ich, da musst Du irgendetwas mit Kleinkunst machen.

Wer stellt die recht unterschiedlichen Programme zusammen?

Beiderbeck: Um das Programm kümmere ich mich, Volker Marquass als Geschäftsführer der Haus Herbede BetriebsGmbH stellt diesen tollen Saal mit seiner besonderen Atmosphäre zur Verfügung. Als Inspizient am Bochumer Schauspielhaus habe ich beste Kontakte zu den Künstlern, die ich nutze. Nur so konnten wir so hochkarätige Schauspieler wie beispielsweise Hannelore Hooger, Günter Lamprecht und Joachim Hermann Luger hier nach Herbede holen.Marquass: Wir haben viel mit Ezard Haußmann gemacht. Darunter waren tolle Balladen-Abende. Am 30. März 2008 tritt er wieder im Rittersaal auf.

Und zu Weihnachten gab und gibt es dann wieder das traditionelle Weihnachtslesen mit Petra Afonin und Luger?

Beiderbeck: Ja, das darf nicht fehlen. Das gibt es jetzt schon seit mindestens zehn Jahren und in diesem Jahr am 16. Dezember wieder.

Bei all den großen Namen, wo bleibt da die Kleinkunst?

Marquass: Wir bieten eine gute Mischung aus Hochkarätigem wie Luger und Hooger sowie toller Kleinkunst aus dem mittleren Ruhrgebiet. So sind Frank Goosen, wie am 19. Januar 2008, und Jochen Malmsheimer, wie am 8. Juni 2008, immer ´mal wieder bei uns.

Beide dürften aber aufgrund ihres Bekanntheitsgrades schwer zu bekommen sein, wie gelingt Ihnen das?

Beiderbeck: Machbar ist das nur über persönliche Kontakte und auch nur dann, wenn uns seitens der Künstler Sonderpreise eingeräumt werden. Sonst könnten wir das nicht bezahlen.

Was erwartet die Zuschauer sonst noch in dieser Saison?

Marquass: Thomas Anzenhofer bittet zusammen mit Fumiko Shiraga am 25. November mit Jazz zur nächsten Veranstaltung und am 16. Februar 2008 dann einer der Höhepunkte: Waltraud Ehlert alias Esther Münch mit ihrem Kabarettprogramm „Nich´ am Hund packen“. Die Putzfrau oder besser „Oberflächenfachfrau“, wie sie sich selbst nennt, wird dann wieder die Lachmuskeln strapazieren. Ich freue mich darauf.

Eintrittskarten und Informationen gibt es bei der Haus Herbede Betriebs-GmbH, Querenburger Str. 29, unter Tel. 2 0 1 2 0, Fax: 20  12  12.

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