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Homepage wird 18

Digitale Offensive: Stadt öffnet sich für Neue Medien

BOCHUM 18 Jahre nachdem die städtische Homepage ans Netz gegangen ist, folgt für die Verwaltung ein nächster großer Schritt: Seit Montag, 25. November, nutzt sie den Kurznachrichtendienst Twitter. Der erste „Tweet“ wurde im Namen von Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz abgesetzt.

Digitale Offensive: Stadt öffnet sich für Neue Medien

Der erste Tweet: Die Stadt Bochum hat sich gestern zum ersten Mal beim Kurznachrichtendienst Twitter zu Wort gemeldet.

Eine Aktion mit Symbolcharakter: Es soll der erste Schritt der Stadt gewesen sein, die neuen Medien und sozialen Netzwerke in die tägliche Arbeit zu integrieren. Am 18. Dezember 1995 schaltete die Stadt ihre Internetseite frei. Nach Münster und Dortmund war Bochum die dritte Stadt in NRW, die einen eigenen Internetauftritt hatte. Etwas mehr als 16.000 Seitenabrufe folgten bis zum Ende des Jahres. „Damals war das eine große Nummer. Heute ist das ja kaum mehr der Rede wert, wenn eine neue Seite online geht“, sagt Ralph Leitmann (Foto) vom Presse- und Informationsdienst der Stadt.

100 Infoseiten sowie 30 bis 40 Fotos waren zum Auftakt online verfügbar. Mittlerweile verzeichnet der städtische Internetauftritt zwischen 60 und 70 Millionen Seitenabrufe jährlich. Dabei guckt sich ein Besucher im Schnitt zwölf bis 15 Seiten auf der Homepage an. Mehr als 40.000 Unterseiten werden von der zweieinhalb Mann starken Internetredaktion gepflegt. 18.000 Fotos, plus Videos und Panoramen und rund 300 Formulare ergänzen den Bestand. Auch Werbung wird mittlerweile für die Homepage verkauft – insgesamt stehen neun Werbeflächen zur Verfügung. Die beste Werbefläche kostet 4000 Euro im Jahr.Stadt bald auch bei Facebook aktiv Für 2014 hat die Internetredaktion einige Pläne: Nach der Twitter-Premiere gestern will die Stadt im kommenden Jahr auch im sozialen Netzwerk „Facebook“ aktiv werden. Allerdings nicht mit einem gesamtstädtischen Auftritt. „Wir werden es eher für Veranstaltungen nutzen“, sagt Doreen auf‘m Kamp. Auf den gesamtstädtischen Auftritt verzichte die Stadt bewusst, weil sie eine Betreuung rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche nicht gewährleisten könne, so Stadtsprecher Thomas Sprenger. In Planung sind hingegen Apps aus der Stadtverwaltung, eine mobile Version der städtischen Homepage für Smartphones und ein Open-Data-Portal.  

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