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Besenparty

2300 Dorstener sammelten 20 Tonnen Müll

Dorsten Zum Abschluss der Besentage hatten Sponsoren und Entsorgungsbetrieb alle Helfer zur „Besenparty“ eingeladen – es gab viele Gewinner.

2300 Dorstener sammelten 20 Tonnen Müll

Der Sponsorenpreis ging an zwei Gewinner aus Lembeck: an die Porte und an die Oldtimer Freunde. Bürgermeister Tobias Stockhoff, Theo Arentz (Porte), Ludwig Drüing (Porte), Marko Gröbel („Sag Ja zu Dorsten“), Heinz Winkelmann (Oldtimerfreunde), Johannes Windbrake (Entsorgungsbetrieb, Thomas Weßeling (Oldtimerfreunde) und Antonius von Hebel (Entsorgungsbetrieb). Foto: Bludau

„Ich habe den Eindruck, dass wir in diesem Jahr mehr Müll gesammelt haben als in den Jahren zuvor“, sagt Leo Toporowitz. Zusammen mit dem Fan-Club „Hooligans Ü60 SV Dorsten-Hardt“ folgte er dem Aufruf der Stadt Dorsten und des Vereins „Sag Ja zu Dorsten“, sich an den 13. Dorstener Besentagen vom 12 bis 17. März zu beteiligen. „Besonders die Königsberger Allee auf der Hardt zeigte sehr vergammelt“, führte er weiter aus.

2300 Dorstener sammelten 20 Tonnen Müll

Der Fan-Club „Hooligans Ü60 SV Dorsten-Hardt“ macht seit Bestehen der Besentage beim Müllsammeln mit. Foto: Pieper

Anders das subjektive Bild in Hervest. Alfred Greger vom Bürgerschützenverein Hervest-Dorsten meint: „Wir waren rund um den Glück-Auf-Platz unterwegs und dort war es weniger zugemüllt als im Jahr zuvor.“

Am Samstag luden der Entsorgungsbetrieb und der Verein „Sag Ja zu Dorsten“ alle Teilnehmer der diesjährigen Besentage zur traditionellen Besenparty ein. Bei einem bunten Nachmittag mit Musik, Kinderbespaßung, Kaffee, Kuchen, Essen und Trinken klangen die Besentage gemütlich aus.

Eine große Tombola lockte mit attraktiven Gewinnen, wie einem Hotelgutschein für zwei Personen, Tickets für die Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft am Nürburgring, ein Schake-Trikot mit Unterschriften aller aktuellen Spieler und vielen Preisen mehr.

Mehr Sauberkeit

Seit vielen Jahren gibt es den Aufruf an die Dorstener Bürger, Schulen und Vereine, im Rahmen der Besentage zu mehr Sauberkeit in der Stadt zu beizutragen. Auch in diesem Jahr beteiligten sich rund 2300 Personen, die meist in Gruppen loszogen, um Straßen, Wälder, Grünanlagen, Spielplätze und öffentliche Plätze zu säubern. Das Ergebnis: rund 20 Tonnen Müll.

Diese jährliche Säuberungsaktion hat auch einen erzieherischen Aspekt, denn wer Müll eingesammelt hat, wird in Zukunft nichts mehr achtlos wegwerfen.

Die Menschen, vor allen Dingen Kinder und Jugendliche, zu aktivieren und zu sensibilisieren, haben sich die Stadt und der Verein „Sag Ja zu Dorsten“ auf die Fahnen geschrieben. „Es hat uns großen Spaß gemacht, obwohl es eiskalt war“, so Tobias Probst, amtierender Schützenkönig des Vereins Holsterhausen 53. Zusammen mit seinen Schützenbrüdern war er am Samstag bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt unterwegs. „Es hat uns erschrocken, weggeworfene Autobatterien und Farbeimer auf Spielplätzen zu finden“, erzählt er, während er sich bei der Party aufwärmte.

Zwei Preis-Gewinner

Den Sponsorenpreis erhielten in diesem Jahr die Lembecker Porte (1200 Euro) und die Oldtimerfreunde Lembeck (1600 Euro). Mit dem Geld sollen in Lembeck Hecken und Grünanlagen angelegt werden, die nicht nur das Dorfbild verschönern, sondern beispielsweise auch Altglas-Container von öffentlichen Plätzen, an denen Kinder spielen, abgrenzen.

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