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29. Geschichtsstation eingeweiht

DORSTEN Im Marienviertel wurde am Sonntag die 29. Dorstener Geschichtsstation eingeweiht. Im Rahmen des St. Marien-Pfarrfestes hatten sich zahlreiche Gäste vor der Tafel mit wichtigen historischen Daten des Marienviertels eingefunden.

29. Geschichtsstation eingeweiht

Sorgfältig begutachten die Ersten die neue Geschichtsstation über die Historie ihres Marienviertels.

Zur Einstimmung auf ein fröhliches Fest spielte die Blasmusikkapelle St. Marien, bevor Bürgermeister Lambert Lütkenhorst gemeinsam mit Karin Tomkowitz vom Lions Club Dorsten-Hanse eine weitere Station Dorstener Geschichte enthüllte.

Nach seiner Ansprache übergab der Bürgermeister das Wort an Ludger Cirkel, Präsident des Dorstener Lions-Clubs, dem Kooperationspartner der Geschichts-AG des Gymnasium Petrinum und der Stadt Dorsten. Von ihm erfuhren die Gäste einen kurzen Abriss der Geschichte des Marienviertels.Zahlreiche Veränderungen

So liegt das heutige Marienviertel im Gebiet der ehemaligen mittelalterlichen Siedlung Durstina nördlich der Lippe. Mit dem Einsetzen der industriellen Erschließung erfuhr das Gebiet Veränderungen, die bis heute sichtbar sind. 1874 wurde der Ortsteil Hervest an die Bahnlinie Hamburg-Amsterdam angeschlossen. Dem Bau der Volksschule 1890 folgte unter anderem 1910 die Einweihung der Marienkirche, die Mitte des 20. Jahrhunderts um das Pfarrheim St. Marien bereichert wurde. Im Laufe der Jahre wurde das Gebiet weiter ausgebaut, das christliche Gotteshaus erhielt 1988 durch die vom türkischen Arbeitnehmerverein im Alten Postamt am Bahnhof errichtete Moschee sein muslimisches Pendant.

Als Leiter der Geschichts-AG bedankte sich Josef Ulfkotte abschließend bei Ludger Cirkel für die fachkundigen Ausführungen. Ulfkotte betonte, wie wichtig es gerade für jüngere Menschen sei, von den Erlebnissen und dem Wissen älterer Menschen zu profitieren.

Im Oktober wird die 30. Dorstener Geschichtsstation in Lembeck eingeweiht.

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