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Aktion soll Schule machen

Dorsten "Kein Kind ohne Schulbuch!" Für dieses Ziel wird in Dorsten gegenwärtig an mehreren Fronten gekämpft.

Ein Bürgerantrag des Dorstener Arbeitslosentreffs, dass die Stadt in die Bresche springen und die Kinder armer Familien mit Lernmitteln ausstatten sollte, war wie berichtet im Hauptausschuss daran gescheitert, dass die Stadt wegen ihrer Millionenschulden keine so genannten freiwilligen Ausgaben leisten darf.

Damit wollen sich jedoch weder die Antragsteller noch die Stadtspitze abfinden. Im Rathaus versucht man, nach dem Vorbild des Modells "Kein Kind ohne Mahlzeit" engagierte Mitbürger zu finden, die dafür sorgen, dass der Lebensweg von Kindern nicht wegen fehlender Lernmittel in einer Sackgasse endet.

"Wir sind mit mehreren Vereinen und Organisationen im Gespräch", teilt Pressesprecherin Lisa Bauckhorn dazu mit. Es müssten aber zunächst noch interne Abstimmungen erfolgen, so dass erst Anfang Dezember mit konkreten Ergebnissen zu rechnen sei.

So lange will die Initiativgruppe "Kein Kind ohne Schulbuch" jedoch nicht warten. Diese Arbeitsgruppe rekrutiert sich überwiegend aus Mitgliedern der Linkspartei und des Dorstener Arbeitslosentreffs und sammelte bereits am Weltkindertag, 23. September, um einen finanziellen Grundstock zur Lernmittelfreiheit anzuhäufen.

Spendenaufruf

"Das war noch inoffiziell", erläutert Mirco Böhm, "systematisch wollen wir unsere Aktion am kommenden Samstag starten." Ab dem 10. November sollen dann Geschäftsleute und Privathaushalte in ganz Dorsten angesprochen und mit Informationsmaterial zur Problematik ausgestattet werden. "Wir hoffen, dass danach viele eine Spende überweisen", appelliert Bernd Schelaske an die Hilfsbereitschaft der Dorstener, "es gibt eine Menge Familien, die darauf angewiesen sind." In Castrop-Rauxel sei eine fünfstellige Summe zusammengekommen.

Die Dorstener Spenden, so verspricht Mirco Böhm, werden durch Jugendamtsleiterin Agnes Kuhlmann in Kooperation mit den Schulen in den richtigen Händen landen. Noch vor Weihnachten solle Zwischenbilanz gezogen werden. kdk

Infos: www.dielinke-dorsten.de

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