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Alexander Lust freut sich über Heimkehr

WULFEN „Wie denn sein Urlaub gewesen sei?“, fragten die Mitarbeiter des Wulfener Natursteinwerkes ihren Vorarbeiter Alexander Lust, der am Montag nach fünfwöchigem Zwangsaufenthalt in Kasachstan wieder an seinem Arbeitsplatz erschienen war.

Alexander Lust  freut sich über Heimkehr

Endlich wieder in heimischen Gefilden: Mit einem Gläschen Sekt stieß Alexander Lust (2.v.l.) mit seinen Kollegen in der Firma auf die glückliche Rückkehr aus Kasachstan an.

Der 48-Jährige war froh, sich körperlich wieder mit etwas beschäftigen zu dürfen. „Die ganze Warterei war dort schlimm, das war kein Urlaub“, erzählte er. Wie berichtet, hatte er ein Gebetbuch seines verstorbenen Vaters nach Deutschland mitnehmen wollen. „Ich habe nichts gestohlen oder geschmuggelt“, sagt er. Und trotzdem sei er wie ein Krimineller behandelt worden. Dass Besucher des Landes keine antiquarischen Dokumente außer Landes bringen dürfen, habe er nicht gewusst. „Ich habe mich vorher nicht genügend informiert.“ Dennoch sei das Verhalten der dortigen Behörden nicht hinnehmbar. „Ohne Bakschisch läuft da nichts.“ Und er habe nicht genug Bargeld dabei gehabt, die 560 Euro für den Rückflug habe er sich vorstrecken lassen müssen.

Besonders dankbar ist Alexander Lust seinem Chef Achim Trauzettel, der sich bei der Botschaft und dem Konsulat für seinen Vorarbeiter und besten Mann eingesetzt hatte. Der Inhaber des Natursteinwerks hatte auch die Medien informiert. „Beim Zigarettenholen heute morgen bin ich sogar erkannt worden“, staunt der Wulfener über seine neue Popularität. Aber nicht nur der Firmenchef, Ehefrau Tamara und seine drei Kinder freuen sich über den Rückkehrer. Kollege Patrick Terjung konnte endlich seinen Urlaub antreten: Er musste ihn fünf Wochen lang aufschieben. Auch Alexander Lust freut sich schon auf seinen nächsten Urlaub mit Ehefrau Tamara. Er weiß schon, wo es nicht hingeht: Nach Kasachstan.

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