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1. Dorstener Vinyl-Nacht im Creativ-Quartier

Alles dreht sich um Platten

Hervest Heinz-Bernd Töns veranstaltet am 11. Oktober im Creativ-Quartier auf Fürst Leopold die "1. Dorstener Vinyl-Nacht".

Alles dreht sich um Platten

Heinz-Bernd Töns präsentiert alte Vinyl-Schätzchen und lädt zur Schallplattenbörse ein.

20.000 LPs und 60.000 Singles hat er in seinem Hervester 150 Quadratmeter-Lager in Regalen gestapelt. „Aber von denen bringe ich nur ein paar mit“, sagt Heinz-Bernd Töns. Lieber überlässt der Schermbecker seinen Händlerkollegen aus dem gesamten Ruhrgebiet das Feld – und zwar am 11. Oktober in der Traumfänger-Galerie im Creativ-Quartier Fürst Leopold. Dort veranstaltet der Progrock-Fan auf beiden Etagen und auf 100 laufenden Metern die erste Dorstener Vinyl-Nacht. „Eine tolle Location mit sehr viel Atmosphäre“, schwärmt Heinz-Bernd Töns: „Viel besser als die Räumlichkeiten, in denen die üblichen Schallplatten-Messen stattfinden.“

Bei Traumfänger-Galerist Norbert Then stieß er auf offene Ohren, als er diesem sein Konzept eröffnete: Eine Schallplatten- und CD-Börse, die nur abends geöffnet ist, samt rock-musikalischem Beiprogramm und Künstler-Ausstellungen. Vier renommierte Bands aus der Region, die allesamt ohne Gage spielen, werden sich an dem Samstag auf der Bühne der Galerie abwechseln: The Straw (Prog-Rock), Sadurbia (Indie-Rock), Toc.Sin (Deutscher Postrock) und Sticky Fingers (Blues-Rock) – womit auch fast alle musikalischen Vorlieben von Heinz-Bernd Töns abgedeckt wären. Doch das Plattenangebot geht weit über die Rockmusik hinaus – von Klassik über Pop bis Schlager werden viele alte Schätzchen die Herzen der Sammler höher schlagen lassen.

Eine Bandbreite an Stilen und Genres, die auch Heinz-Bernd Töns in seinem Lager bereithält. „Das ist aber kein Geschäft, sondern Hobby“, betont der Schweißtechniker. Mit den Verkaufserlösen aus den Sammlungsankäufen, die er als Ebay-Händler oder auf Plattenbörsen erzielt, will er nur die Lager-Pacht in Hervest decken. Zwei bildende Künstler hat Heinz-Bernd Töns eingeladen. Zum einen Andreas Ole Ohlendorff, der sich mit der Rockmusiker-Porträt-Hommage „Dead Rock Heads“ eine Namen gemacht hat. Und Thomas Zigan, der in seinem Projekt „Tanz auf Ruinen“ versucht, alten Stoffen (auch Tonträger) neues Leben einzuhauchen. Der Vinylnacht-Organisator Töns kündigt an, dass auch Dorstener ihre Platten und CDs verkaufen können. Pro Meter Standfläche kostet das 15 Euro. Er sucht auch Leute, die ihm alte Tourplakate ausleihen. „Das bringt noch mehr Flair in die Räume“, so der Schermbecker, der die Kombination Plattenbörse/Zeche als perfekt erachtet: „Schwarze Scheiben und schwarzes Gold, besser geht es nicht.“

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