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Am 30. Juni

Auch David Pfeffer singt beim großen Open-Air-Konzert

DORSTEN Noch 16 Tage sind es bis zum großen Aktionstag "WDR 2 für eine Stadt". Der Radiosender wird am 30. Juni den ganzen Tag in und aus Dorsten senden. Mit David Pfeffer tritt noch ein weiterer Lokalmatador auf. Alle Infos in unserem Live-Ticker.

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Rea Garvey ist einer der Top-Acts beim Sommer Open Air auf dem Zechengelände.

Stefanie Heinzmann singt ebenfalls beim großen Sommer-Open-Air auf der Zechenfläche.

Katzenjammer sind am 30.Juni ebenfalls in Dorsten zu hören.

Morten Harket, der Sänger der norwegischen Pop-Band a-ha, kommt auch nach Dorsten.

"The Moekicks" spielen als Vorgruppe beim großen Open-Air auf dem Zechengelände. Die Band hatte eine Online-Abstimmung gewonnen.

David Pfeffer weiß, wie man die Fans begeistert.

Zum guten Schluss der Pressekonferenz hat Bürgermeister Lambert Lütkenhorst dann auch noch ein Geschenk bekommen - ein gelbes Ortseingangsschild: "Dorsten - WDR 2-Stadt 2012". Damit ist unser Live-Ticker beendet 

Die Halterner Straße wird am 30. Juni ab 12 Uhr komplett gesperrt, frei nur für Busse. Der Verkehr läuft über die Glück-Auf-Straße. Geparkt werden darf dort nicht, auch für Anwohner gelten an diesem Tag andere Regeln, betont Ordnungsamtsleiter Rolf Köllmann. Im Stadtgebiet werden über 400 zusätzliche Schilder aufgestellt.

"Es soll ein Fest für die Dorstener sein, auch wenn sicherlich Fans auch von außerhalb kommen", meint WDR-Mann Dieter Bey. Den Gebührenzahler kostet das nichts, sagt er, wird finanziert von der WDR Mediagroup.

Oliver Jäger vom WDR: "Es dürfen keine Getränke und Speisen mit aufs Festivalgelände mitgenommen werden. Es gibt rund 20 Stände - Currywurst, Pizza, Backfisch, Süßes. Es wird in Pfandbechern ausgeschenkt. Für die Gastronomie sorgt die Dorstener interevent GmbH.

Auch das Sicherheitskonzept steht. Die letzte Besprechung aller Beteiligten findet heute Nachmittag statt, nächste Woche wird es unterschrieben. Insgesamt stehen rund um das Festivalgelände etwa 3000 Parkplätze zur Verfügung. Das ist nicht viel. Carsten Feldhoff, Referent des Bürgermeisters, betont: "Die Dorstener sollten zu Fuß oder mit dem Rad kommen!" Für Musikfans aus dem Dorstener Norden gibt es einen Bus-Shuttle.

Die Bühne wird ordentlich groß: 26 mal 12 Meter! Auch der weitere Organisationsaufwand kann sich sehen lassen. Allein 1,6 km Bauzäune müssen aufgestellt werden. Deshalb wird damit auch bereits am 25. Juni begonnen. Die Künstler proben übrigens am Freitag und Samstagvormittag.

Einen Konflikt mit der (kostenpflichtigen) "Extraschicht" auf dem Zechengelände werde es nicht geben, meint der WDR. Wenn es auf dem Konzertgelände voll ist, könne man sich ja nebenan die Zeit vertreiben und es später noch mal versuchen. "Ich glaube nicht, dass es Probleme gibt", sagt WDR-Mann Dieter Bey.

Der WDR glaubt, die Besucherzahlen ziemlich genau prognostizieren zu können. "Besonders voll wird es abends und bei Rea Garvey, die Fans sollten da nicht auf den letzten Drücker kommen." Ansonsten werde es wohl eine ziemlich hohe Fluktuation geben. Sollte es ein Unwetter geben, würde im schlimmsten Fall die Bühne geräumt. Dan gäbe es Musik aus der Konserve. Aber: "Bis jetzt ist es immer gut gegangen."

Es wird einen kleinen Eingang nördlich des Geländes geben, der Haupteingang liegt beim Hellweg-Baumarkt an der Halterner Straße. Geöffnet wird das Konzertgelände um 14.45 Uhr, die Moekicks legen um 15.30 Uhr los.

Allen Gerüchten zum Trotz: Das Open-Air-Konzert dürfen "nur" 20.000 Zuschauer verfolgen. Das Gelände wird komplett eingezeugt, am Ein- und Ausgang wird gezählt.

Der WDR-Verkehrsflieger schwebt an dem Tag über Dorsten - nicht nur aus Werbezwecken, sondern die Crew liefert auch aktuelle Wetter- und Verkehrsinfos. Es wird offenbar nichts dem Zufall überlassen.

Nach Konzertende um 22 Uhr sorgt ein DJ für Stimmung. Genehmigt ist die Party bis Mitternacht. Der gebürtige Dorstener Mike Litt wird aber nicht auflegen, "er arbeitet ja für EinsLive". Wir lernen: WDR ist nicht immer gleich WDR. Die Satire-Sendung "Zugabe" läuft übrigens parallel zur Party im Gymnasium Petrinum.

Karsten Schwanke, Wetterfrosch und Wissenschaftler, moderiert am 30. Juni eine Sendung aus dem Schulzentrum Pliesterbecker Straße. Beim "MonTalk" im Gymnasium Petrinum plaudert Comedian Ingo Appelt. "Er hat sich ein wenig gewandelt", meint Dieter Bey. Live-Musik gibt es auch, im Sender ausgestrahlt wird die Sendung erst am folgenden Montag.

Sportmoderator Sven Pistor wird vom Waldsportplatz in Holsterhausen berichten. Mit dabei: der Robokeeper, den Martin Stroetzel im März als Einziger zweimal bezwingen konnte.

Der Tag beginnt um 11 Uhr am Platz der Deutschen Einheit. Ein Bürgerfrühstück gibt es auf dem Marktplatz schon ab 9 Uhr. Es wird dann am 30. Juni live aus Dorsten gesendet. Wer vor Ort ist, kann alles hautnah erleben. "Ganz NRW wird den ganzen Tag über nach Dorsten blicken", glaubt der WDR-Mann.

Bei allen Veranstaltungen am 30. Juni ist der Eintritt frei, aber: "Wenn voll, dann voll", so Bey. "Wir zählen sehr genau."

Jetzt ist auch das letzte Geheimnis des Open-Air-Konzertes gelüftet. Dieter Bey (WDR): "Morten Harket haben wir heute Morgen verkündet." Das wussten wir bereits. Als "Local Hero" kommt David Pfeffer. "Er war so was von begeistert, mit so vielen Stars auf der Bühne zu stehen", sagt Bey. Pfeffer tritt mit Streichern auf und spielt einen Akustik-Set. 

"Viele Bürger warten gespannt auf diesen Tag, wir spüren vielfältige Begeisterung bei Bürgern und Sponsoren", sagt Lütkenhorst. Und: "Es entstehen der Stadt keine Kosten."  Trotz eines offenbar ausgeklügelten Verkehrs- und Sicherheitskonzeptes.

Lütkenhorst plaudert: Oliver Jäger (WDR Mediagroup) war in den letzten Wochen stetiger Gesprächspartner, auch frühmorgens schon. Und jetzt wissen wir auch, warum der Bürgermeister ein wenig zu spät war. Morgens von Kattowitz nach Düsseldorf geflogen, kurz mit dem Innenminister wegen des Stärkungspaktes gesprochen, dann auf dem Weg nach Dorsten - natürlich WDR gehört.

Lambert Lütkenhorst ist da - jetzt kann es los gehen.

Es fehlt - der Bürgermeister...

In wenigen Minuten beginnt die Pressekonferenz im Alten Rathaus. Bürgermeister Lambert Lütkenhorst, Ordnungsamtsleiter Rolf Köllmann, die Pressesprecher Lisa Bauckhorn und Carsten Feldhoff sowie Thomas Hein (interevent) und Barbara Seppi (Stadtinfo) vertreten die Dorstener "Farben". Der WDR ist personell fast genauso stark vertreten.

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