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Telekom-Bericht

Aus der Traum vom schnellen DSL in den Dörfern

Gemischte Gefühle löste der Telekom-Bericht über den Stand der Breitband-Versorgung im Planungsausschuss aus. Während die Ausbau-Vorbereitungen für Deuten, Altendorf-Ulfkotte und das Gewerbegebiet Köhl langsam Fortschritte machen, sind dem Anschluss weiterer Dorstener Gebiete ans Kupfer- und Glasfaser-Netz enge Grenzen gesetzt.

Aus der Traum vom schnellen DSL in den Dörfern

Ein Glasfaserkabel mit 288 Fasern: die Lichtleittechnik ermöglicht im Vergleich zur üblichen DSL-Technik sehr viel größere Übertragungsraten im Gigabitbereich.

„Wo heute schon eine ausreichende Versorgung besteht, wird es aus Kostengründen keinen weiteren Ausbau geben“, erklärte am Dienstag Telekom-Sprecher Frank Neiling. Und in Neubaugebieten erfolge der Ausbau nicht automatisch, sondern nur auf entsprechende Antragstellung der Kommune. Da der Ausbau nicht zum Nulltarif erfolgt, bleibt die Frage, wie die Stadt dies finanzieren soll.Zumindest für Deuten, Altendorf und Wulfen-Köhl wurden dazu Lösungen gefunden. „Der Auftrag für das nötige Gutachten wurde an einBeratungs-Unternehmen vergeben“, berichtete Frank Lumpe vom Planungsamt, „wir sind zuversichtlich, dass die Untersuchungen bis zum Ende des Jahres abgeschlossen werden.“

Allerdings haben sich einige Rahmenbedingungen im EU-Recht geändert, so dass die Fragebogen-Aktion bei den künftigen Nutzern wiederholt werden müsse. „EU-Recht spottet jeder Beschreibung“, kommentierte Tobias Stockhoff (CDU), wobei die Erleichterung im Ausschuss überwog, dass nach der jahrelanger Verzögerung die DSL-Versorgung der Problemgebiete endlich angegangen werden kann.

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