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Zwangsversteigerung vom Wulfener Markt verzögert sich

Barkenberger „Geisterstadt“ kommt noch nicht unter den Hammer

Wulfen-Barkenberg Von der „Geisterstadt“ reden Barkenberger auf Facebook. Sie meinen dann die leer stehende Ladenzeile Wulfener Markt. Eine Wiederbelebung der „Geisterstadt“ wird es 2018 nicht geben.

Barkenberger „Geisterstadt“ kommt noch nicht unter den Hammer

Wulfener Markt (oben links im Bild), Gesamtschule, Bibi am See, der Barkenberger See und das Nahversorgungszentrum rechts hinten im Hintergrund: Barkenbergs Mitte aus der Luft zeigt die Dimension des Ortsteilkerns. Die Diskussion um die leer stehende Ladenzeile am Wulfener Markt, die Barkenberger spöttisch auch als „Geisterstadt“ bezeichnen, reißt nicht ab. Einen Termin für die Zwangsversteigerung des Objektes gibt es noch nicht. Foto: www.blossey.eu

Die unendliche Geschichte um die leer stehende Ladenpassage Wulfener Markt ist um ein Kapitel reicher. Denn in diesem Jahr wird wohl nichts mehr aus der angekündigten Zwangsversteigerung, wie der Dorstener Kämmerer und Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft Wulfen, Hubert Große-Ruiken, auf unsere Anfrage sagte.

Verkehrswert muss ermittelt werden

„Wir rechnen nicht damit, dass es in diesem Jahr noch zu einem Zwangsversteigerungstermin vor dem Amtsgericht Dorsten kommen wird.“

Es stehe noch das Verkehrswertgutachten aus. Das Kernstück des Zwangsversteigerungsverfahrens ist nämlich laut Merkblatt der Bietinteressenten der Versteigerungstermin. Um allen Beteiligten und Bietinteressenten eine sorgfältige Vorbereitung auf den Zwangsversteigerungstermin zu ermöglichen, wird dieser erst dann bestimmt, wenn der Verkehrswert der Immobilie durch den Rechtspfleger festgesetzt ist. Hierzu beauftragt das Gericht in der Regel einen unabhängigen Bauexperten mit der Erstellung eines Wertermittlungsgutachtens über das Grundstück einschließlich seiner Bebauung. Die Bietinteressenten können das Gutachten vor dem Versteigerungstermin einsehen.

Zwangsversteigerung in Dorsten

Ladenzeile Wulfener Markt ist zu haben

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„Erst dann ist es möglich, die sich daraus ergebenden Mindestgebote zu ermitteln. Im ersten Versteigerungstermin müssten 70 Prozent des Verkehrswertes geboten werden. Sofern dieser erfolglos bleibt, gilt im zweiten Termin eine 50-Prozent-Quote. Bleibt auch diese erfolglos, gibt es keine Mindestquote mehr“, erläutert Hubert Große-Ruiken das Verfahren.

Jahrelanger Schwebezustand

Am 16. März 2018 (wir berichteten) ist das endgültige Insolvenzverfahren des für den Wulfener Markt verantwortlichen Medico-Fonds 18 eröffnet worden. Damit wurde der jahrelange Schwebezustand des seit 2015 andauernden vorläufigen Insolvenzverfahrens beendet. Trotzdem bleibt die Weiternutzung und Vermarktung des Wulfener Marktes problematisch: Potenzielle Investoren müssen „ein realistisches Zukunftskonzept“ für den Wulfener Markt vorlegen.

Interessen der Essener Investorin, Fakt AG, aus der Ladenpassage ein Geschäfts- und Wohnhaus zu machen, entsprechen nicht den Vorstellungen der Stadt, weil es bereits ein Geschäftszentrum in unmittelbarer Nachbarschaft gibt.

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Die Barkenberger selbst wünschen sich für ihre Ortsteilmitte nicht viel, aber doch deutlich mehr Leben: zum Beispiel eine „Ladenzeile mit Geschäften. Einen Brunnen, aus dem tatsächlich Wasser kommt. Schöne Restaurants und Bars. Rückbau der verkommenen Altbauten. Sanierung der vorhandenen Bauten“, wie uns Henning Roosen auf Facebook unter dem Beifall zahlreicher Mitbürger seines Ortsteils schreibt.

Und Oliver und Anja Gromatka ergänzen: „Vielleicht auch mal wieder eine Eisdiele oder ein schönes Café am Markt, wo man bei schönem Wetter draußen sitzen kann. Und endlich mal die Gebäude abreißen oder renovieren, die es wirklich nötig haben.“

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