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Herbst- und Heimatfest

Besucher erlebten ein Wechselbad der Gefühle

Dorsten Temperaturen um die 14 Grad, bunte Blätter auf den Straßen - pünktlich zum Herbst- und Heimatfest in Dorsten ist es Herbst geworden. Bei so passender Atmosphäre ließen es sich viele Besucher am verkaufsoffenen Sonntag in der Innenstadt gut gehen.

Besucher erlebten ein Wechselbad der Gefühle

Eine Fahrt mit einem alten Traktor war für viele Kinder ein tolles Erlebnis.

Den perfekten Einstieg in das traditionelle Stadtfest fand man am Sonntag am besten auf dem Platz der Deutschen Einheit. Dort hatten die Oldtimerfreunde Lembeck historische Traktoren und Maschinen mitgebracht. „Die Motoren- und Dreschvorführungen kommen am besten beim Publikum an. Da sieht man eben alte Technik, die viele Jüngere gar nicht mehr kennen“, sagte Wolfgang Kruse von den Oldtimerfreunden.

Das war das Herbst- und Heimatfest am Sonntag

Die Oldtimerfreunde Lembeck zeigten alte Traktoren.
Die Vorführungen der Lembecker kamen gut an.
Die Vorführungen der Lembecker kamen gut an.
Die Vorführungen der Lembecker kamen gut an.
Die Innenstadt war am Sonntagnachmittag gut besucht.
Der TTV Hervest-Dorsten zeigte auf der Bühne am Marktplatz eine Tischtennis-Show.
Der TTV Hervest-Dorsten zeigte auf der Bühne am Marktplatz eine Tischtennis-Show.
Auf dem Hollandmarkt gab es eine große Auswahl an Käse.
Auch Süßigkeiten und Nüsse waren beliebt.
Schöne Sträuße und bunte Blumen wurden präsentiert.
Dieser Künstler sorgte für Unterhaltung.
Zwischen Mercaden und Innenstadt herrschte ein reges Treiben.
Zum Ende der Tischtennis-Show des TTV Hervest-Dorsten durften die Kinder beim Rundlauf mitmachen.
Zum Ende der Tischtennis-Show des TTV Hervest-Dorsten durften die Kinder beim Rundlauf mitmachen.
Die Foto-Aktion der Dorstener Zeitung war sehr beliebt.
Frische Burger fanden am Platz der Deutschen Einheit reißenden Absatz.
Eine Fahrt mit einem alten Traktor war für viele Kinder ein tolles Erlebnis.
Eine Fahrt mit einem alten Traktor war für viele Kinder ein tolles Erlebnis.

Für die ganz Jungen sei natürlich die Fahrt auf einem der alten Schätzchen ein absolutes Erlebnis. Die hölzerne Kuh „Berta“ ließ sich außerdem, ohne zu meckern, von den fleißigen Kindern melken. Angelique Sluka aus Dorsten hatte es besonders der Hollandmarkt auf der Lippestraße angetan. Dort hatte sie sich mit Käse und Mettwurst eingedeckt. „Es ist schön, als arbeitender Mensch auch mal an einem Sonntag einkaufen gehen zu können“, sagte sie.

Holländischer Markt war beliebt

Der holländische Markt mit Käse, Blumen, Wurst, Obst, herbstlichen Blumen, Gebäck, Pommes und Fisch kam auch bei Volker Kerkeling aus Dorsten gut an. „Insgesamt gefällt mir die ganze Atmosphäre sehr gut“, sagte er. Neben Leckereien aus dem Nachbarland gab es jedoch auch Burger und Flammkuchen sowie die gute alte Bratwurst vom Grill. Die Kinder hatten Gelegenheit, sich an zwei Stellen auf großen Hüpfburgen auszutoben oder gemeinsam mit ihren Eltern bei der Foto-Aktion der Dorstener Zeitung mitzumachen. Aktiv werden konnten sie auch beim Rundlauf am Ende der Tischtennis-Show des TTV Hervest-Dorsten auf der Bühne am Marktplatz.

Nur wenige Besucher kamen zum Auftakt des Herbst-und Heimatfestes

Zusammen mit dem Publikum kreierte Vanessa eine 15 Minuten-Version des Songs "Zombie".
Sängerin Vanessa ließ sich die Laune nicht verderben.
Nur wenige Gäste am ersten Abend des Herbst- und Heimatfestes - aber die hatten ihren Spaß.
Sängerin Vanessa ließ sich die Laune nicht verderben.
Sängerin Vanessa ließ sich die Laune nicht verderben.
Musiker Kubo
Sängerin Vanessa ließ sich die Laune nicht verderben.

Während am Sonntag und auch am Samstag die Innenstadt voll war, sah das beim Start am Freitag noch ganz anders aus. Nur wenige Besucher fanden den Weg zum Programm auf dem Marktplatz. Leere Bänke und Tische, vor der Bühne tanzte nur herabgefallenes Laub. Vanessa und Kubo, die am Freitagabend für die musikalische Unterhaltung zuständig waren, hätten mehr Publikum verdient. Sie hatten akustische Interpretationen bekannter Hits im Gepäck. Mit dabei „Zombie“ von den Cranberries, „In the Air tonight“ von Phil Collins und viele weitere Klassiker in neuem Gewand. mmer wieder flackerte Stimmung im Publikum auf, die aber leider schnell wieder verebbte. „Wir werden morgen wieder abends hier sein – mal sehen ob dann mehr los ist“, meinte ein Pärchen.

So war es Samstag beim Herbst- und Heimatfest

Die Dorstener hatten Spaß beim "Regentanz".
Arme hoch und los gehts.
Peter Suttrop und Gang.
Die Regenpausen wurden zum Tanzen genutzt.
Bis nach Mitternacht feierten die Besucher.
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Die Besucher wollten genau informiert sein über die Funktionsweise der historischen Maschinen.
Schmuckstücke aus alten Tagen.
"Kanistermelken" für die jungen Besucher.
Die Rundfahrten mit dem historischen Traktor waren sehr beliebt.
Moritz Brilo sicherte sich zum dritten Mal in Folge den Titel "Dorstener Bürostuhlmeister".
Moritz Brilo und Barbara Seppi
Der spätere Titelgewinner der Bürostuhlmeisterschaft in Aktion: Moritz Brilo.
Rasanter Start

„Dancing in the Rain.“ So hätte das Motto für den Samstagabend lauten können. „Partynator“ Peter Suttrop wollte die Besucher auf das Oktoberfest am kommenden Wochenende auf der Feldmark einstimmen, aber es wurde eher eine Vorbereitung auf die kalte und regnerische Jahreszeit.

Immer wieder unterbrachen Schauer das musikalische Programm. Die Besucher zeigten aber, dass sie sich vom Regen nicht die Stimmung vermiesen lassen. Unter dem Regenschirm wurde weiter getanzt und in den Regenpausen füllte sich schnell die Tanzfläche. Die Dorstener wollten und machten Party. DJ Peter Suttrop zeigte seine ganze Routine und feuerte das Partyvolk immer wieder an. Seine Musikauswahl sorgte für Stimmung auch bei miserablem Wetter.

Bürostuhlmeisterschaft

Der Regen wurde mit dem Song „Raindrops keep fallin‘ on my Head“ begrüßt und mit dem Song „Like Ice in the Sunshine“ vertrieben. Dabei fing das Samstagsprogramm wettertechnisch vielversprechend an. Bei Sonnenschein sicherte sich Moritz Brilo seinen dritten Titel bei der Dorstener Bürostuhlmeisterschaft. Seine 9,89 Sekunden im Finallauf konnte kein Gegner unterbieten.

Auch mit recht futuristisch wirkenden Gefährten, die kaum noch an einen Bürostuhl erinnerten, aber sich noch knapp innerhalb der Regularien bewegten, konnten die Mitstreiter nichts ausrichten gegen Erfahrung, Geschick und Muskelkraft. Moritz Brilo war der Einzige, der konstant Zeiten unter zehn Sekunden hinlegte. Seine Ansage bei der Siegerehrung, „Ich trete zurück“, nahm niemand ernst – auch im nächsten Jahr wird es wohl wieder darum gehen, Moritz Brilo zu schlagen. Gleich neben dem Parcours für die Bürostuhlmeisterschaft knatterten die Motoren.

Historische Traktoren und Landmaschinen

Auf dem Platz der Deutschen Einheit luden die Traktorenfreunde Lembeck zur historischen Traktoren- und Landmaschinenschau ein. Lanz Bulldog, Deutz, Fendt und viele andere Schmuckstücke aus alten Tagen wurden in Kleinstarbeit wieder hergestellt und präsentierten sich beim Herbst- und Heimatfest von ihrer besten Seite. Die Clubmitglieder standen für die Fragen der Besucher bereit. Die Fragen waren sehr spezifisch: „Wo ist bei diesem Motor der Antriebsriemen befestigt?“ Beliebt bei den Besuchern waren auch wieder die Rundfahrten mit einem historischen Traktor.

Oldtimer-Treffen

„Er ist Kult!“ Mehr hat Anke Romswinkel aus Hünxe zu ihrer Leidenschaft nicht zu sagen. Der VW Käfer bewies, dass er mehr den je begeistern kann. Er ist kein VW 1200 oder 1300 – er ist ein Käfer. Das wohl berühmteste Beispiel für Spitznamen bei Autos machte beim Herbst- und Heimatfest die Dorstener Innenstadt unsicher. Ort des Geschehens: Platz der Deutschen Einheit. Tag des Geschehens: Tag der Deutschen Einheit. Es war ein Kommen und Gehen. Käfer-Besitzer aus dem ganzen Ruhrgebiet und Münsterland kamen nach Dorsten, parkten ihr Schmuckstück am Platz vor Toom und schlenderten dann übers Herbst- und Heimatfest.

So schön war es am Montag beim Herbst- und Heimatfest

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Wachsam verfolgte der Uhu das Geschehen beim Herbstfest.
Zahlreiche Schaulustige kamen zur Hundeshow.
Die Abgrenzungen aus Heuballen förderten den Spieltrieb der Kinder.
Jagdhunde verschiedener Rassen wurden präsentiert.
Spiegelnde Radkappen waren ein Markenzeichen der damaligen Zeit.
Macht auch von hinten eine gute Figur - der VW Käfer.
"Wenn ich mal groß bin, dann....."
Wichtige Zubehörteile wurde vor Ort produziert: Die gehäkelte Klopapier-Abdeckung für die Rücksitzablage des Käfers.
Viele Fans kamen zum Käfertreffen auf dem Platz der Deutschen Einheit.
Käfer und Bulli: Zwei Legenden auf dem Platz der Deutschen Einheit vereint.
Nur rund 50 Besucher fanden am Sonntagabend den Weg zur Marktplatzbühne. Nieselregen und Schauer ließen das Konzert von Rainer Migenda und seiner Band sprichwörtlich ins Wasser fallen. Country, Oldies, eigene Songs – das Repertoire vom Gladbecker Liedersänger war bunt gemischt, aber es kam keine Stimmung auf dem Marktplatz auf.
Nur rund 50 Besucher fanden am Sonntagabend den Weg zur Marktplatzbühne. Nieselregen und Schauer ließen das Konzert von Rainer Migenda und seiner Band sprichwörtlich ins Wasser fallen. Country, Oldies, eigene Songs – das Repertoire vom Gladbecker Liedersänger war bunt gemischt, aber es kam keine Stimmung auf dem Marktplatz auf.
Nur rund 50 Besucher fanden am Sonntagabend den Weg zur Marktplatzbühne. Nieselregen und Schauer ließen das Konzert von Rainer Migenda und seiner Band sprichwörtlich ins Wasser fallen. Country, Oldies, eigene Songs – das Repertoire vom Gladbecker Liedersänger war bunt gemischt, aber es kam keine Stimmung auf dem Marktplatz auf.
Nur rund 50 Besucher fanden am Sonntagabend den Weg zur Marktplatzbühne. Nieselregen und Schauer ließen das Konzert von Rainer Migenda und seiner Band sprichwörtlich ins Wasser fallen. Country, Oldies, eigene Songs – das Repertoire vom Gladbecker Liedersänger war bunt gemischt, aber es kam keine Stimmung auf dem Marktplatz auf.
Nur rund 50 Besucher fanden am Sonntagabend den Weg zur Marktplatzbühne. Nieselregen und Schauer ließen das Konzert von Rainer Migenda und seiner Band sprichwörtlich ins Wasser fallen. Country, Oldies, eigene Songs – das Repertoire vom Gladbecker Liedersänger war bunt gemischt, aber es kam keine Stimmung auf dem Marktplatz auf.
Nur rund 50 Besucher fanden am Sonntagabend den Weg zur Marktplatzbühne. Nieselregen und Schauer ließen das Konzert von Rainer Migenda und seiner Band sprichwörtlich ins Wasser fallen. Country, Oldies, eigene Songs – das Repertoire vom Gladbecker Liedersänger war bunt gemischt, aber es kam keine Stimmung auf dem Marktplatz auf.
Nur rund 50 Besucher fanden am Sonntagabend den Weg zur Marktplatzbühne. Nieselregen und Schauer ließen das Konzert von Rainer Migenda und seiner Band sprichwörtlich ins Wasser fallen. Country, Oldies, eigene Songs – das Repertoire vom Gladbecker Liedersänger war bunt gemischt, aber es kam keine Stimmung auf dem Marktplatz auf.

Danach wurde die Feiertags-Spritztour fortgesetzt. Die Fans freuten sich, so immer wieder neue Gefährte zu sehen. Die einen klassisch und detailgetreu restauriert, die anderen tiefer gelegt und mit breiten Schlappen aufgemotzt. Der VW-Käfer ist ein Frauenliebling – viele Fahrzeuge sind in weiblicher Hand. „Schon als Kind war ich vom VW Käfer fasziniert – jetzt habe ich einen“, sagt Marlies Czernik aus Bottrop. Eine Besitzerin, die nicht namentlich erwähnt werden möchte, hat andere Gründe für ihre Faszination: „Im VW Käfer hatte ich zum ersten Mal Sex.“ Das Käfertreffen beim Herbst- und Heimatfest ist immer ein Schwelgen in Erinnerungen. Viele schöne Geschichten werden mit diesem Auto verbunden. „Wir haben in den Sechziger Jahren mit unserem Käfer ganz Europa bereist“, erinnert sich das Ehepaar Hildmann aus Gelsenkirchen.

Hunde und Pferde

Von Erinnerungen an alte Zeiten am Platz der Deutschen Einheit zu kindlicher Logik am Marktplatz waren es am Montag nur ein Paar Schritte. „Wenn ich Jäger wäre, würde ich unsere Luci als Jagdhund nehmen. Die spielt immer so schön mit anderen Tieren.“ Der kleine Mirko hat die Jagd noch nicht ganz verstanden, aber war begeistert von der Hundeshow des JGHV Vest Recklinghausen und der rollenden Waldschule der Kreisjägerschaft Hubertus Recklinghausen e.V. Verschiedene moderne Jagdhunde wurden vorgestellt – Stöberhunde, Vorstehhunde, Apportierhunde, Schweißhunde, Erdhunde und jagende Hunde (Bracken).

Bei der Anerkennung einer Jagdhundrasse werden durch den JGHV strenge Maßstäbe gelegt hinsichtlich jagdlicher Verwendbarkeit und Vielseitigkeit. Viele Zuschauer versammelten sich am Marktplatz und beobachteten genau das Verhalten der Hunde im Parcours. „Sehr schöne Hunde“, urteilten sie. Musikalisch unterstützt wurde die Veranstaltung von den Jagdhornbläsern des Hegering Herrlichkeit Lembeck und Dorsten. Das anschließende Ponyreiten des ZRFV Dorsten erfreute sich bei den Kindern großer Beliebtheit.

Riesengroßer Andrang

„Der Andrang ist riesengroß“, sagte ein Sprecher des Vereins. So war bei den Kindern Geduld gefragt, bis man an die Reihe kam. „Ich hab Angst.“ So mancher angehende Reiter musste feststellen, dass ein Pferd aus ein Meter Entfernung viel größer ist, als es aus zehn Metern aussieht. Aber weitgehend strahlten die Gesichter, wenn es soweit war und man auf den Pferderücken gehoben wurde. Von dort aus winkten die Kinder stolz ihren Eltern zu, die das Geschehen im Parcours neugierig verfolgten.

 

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