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Bislang unbekanntes Bild von Tisa wird ausgestellt

DORSTEN / HAMM Wie oft hatte Schwester Barbara schon die Mappe mit den Bergbau-Bildern Schwester Paulas in der Hand gehabt. Doch als die Verwalterin des Tisa-Nachlasses im Ursulinenkloster besagte Mappe vor wenigen Tagen wieder aufschlug, traute sie ihren Augen kaum:

Bislang unbekanntes Bild von Tisa wird ausgestellt

Neu entdeckt: Die Tusche-Zeichnung Tisa von der Schulenburgs zeigt einen Bergmann, der sich in Kreuzform darbietet.

"Da lag das Bild vom Bergmann am Kreuz ganz obenauf, das ich noch niemals zuvor gesehen hatte", freut sie sich über den Zufallsfund, den sie genau zur rechten Zeit machte. Erinnerung ans Grubenunglück

Denn die entdeckte Tuschezeichnung passt wunderbar in die Tisa-Ausstellung "Meine dunklen Brüder", die heute um 18 Uhr in der Sparkassen Hauptfiliale in Hamm, Hohenhöveler Straße 33, eröffnet wird. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe zur Erinnerung an das Grubenunglück auf der Zeche Radbod vor 100 Jahren werden dort Bergbauzeichnungen der 2001 verstorbenen Künstlerin Tisa von der Schulenburg bis zum 21. November zu sehen sein.

"Diese Zeichnung kommt ganz nach vorne, an den Anfang der Ausstellung", zeigt Sr. Barbara auf den Bergmann, der sich in Kreuzform darbietet, als ein Symbol für Tisas Prinzip Hoffnung."Er nimmt das Kreuz auf sich"

"Er nimmt das Kreuz auf sich, das Kreuz seiner persönlichen Aufgabe, das Kreuz seiner ganzen Zunft und in dieser Haltung auch das Kreuz Christi, das den Menschen in eine große Verantwortung bindet", interpretiert Marion Taube, Dorstener Kunsthistorikern und Kennerin der Tisa-Kunst, das neu entdeckte Werk. Diese bislang unbekannte Zeichnung Tisas belege die unverbrauchte Aktualität ihrer Künstlerpersönlichkeit erneut eindrücklich, betont Marion Taube: "Man hat immer die Wahl, scheint sie uns heute wieder frisch zuzurufen - die Wahl zwischen ertragen oder tragen."

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